Nachtfahrt

Schnell fuhr sie mit seinem Wagen durch die Nacht. Gelegentlich sah sie in den Spiegel und ihr gebundenes Opfer auf dem Rücksitz liegen. Die schwarzen, dünnen Lederriemen, die sie erbarmungslos fest um seinen Oberkörper und seine Beine gezurrt hatte, konnte sie nur erahnen im Halbdunkel des Wagens.

Sie hatte seine Widerstandskraft unterschätzt. Von der Plötzlichkeit des Überfalls überrascht, war er in Panik geraten. Und hatte sich verzweifelt gewehrt. Doch das war jetzt vorbei. Die Absurdität der Situation war beiden bewusst, doch sie wusste damit umzugehen. SIE war ein Mensch der Tat und ER war ein Träumer. Seit sie in die Firma eingetreten war, gehörte er Ihr und betete Sie an. Er war von ihrer Schönheit betört, von ihrer Ausstrahlung fasziniert. Sie hat ihn benutzt und ausgenutzt. ER war IHR verfallen. Sie gab ihm seinen Spass. Sie hatten es beide genossen. Doch jetzt hatte er sie durchschaut, ihre Tricks, ihre dunklen Geschäfte, ihre Untreue. Er hatte es Ihr gesagt, wollte alles aufdecken. Das war sein Fehler gewesen. Sie hatte keine andere Wahl . Ihr Entschluss war schnell gefasst. Noch am selben Abend führte sie ihn durch. Sie hatte sich gründlich vorbereitet. Sie drehte ihm die Arme auf den Rücken, unbarmherzig und fesselte ihm mit langen, dünnen weichen,Lederriemen stramm die Handgelenke zusammen, stemmte ihre Knie in den Rücken und schnürte ihr Opfer, das sich heftig wand , unnachgiebig zusammen. Es wurde wehrlos. Er liebte das Gefühle des Ausgeliefertseins. Es war ihr beider Spiel gewesen.

Sie verloren beide das Gefühl der Zeit. Rasend schnell für SIE, lähmend langsam für IHN, floss sie dahin und doch war sie gleich für beide.

Er nahm kaum wahr, dass sie ihn um seine Körperachse gedreht hatte und fest einzuschnüren begann. Sie straffte die Lederriemen um seine Arme.

Er wand sich hin und her. Ihre ganze Kraft aufbietend, schnürte Sie ihn ein und löschte seinen Willen aus. Er war nicht mehr in seinem Wohnzimmer und wurde gnadenlos verschnürt. Er war wieder in seiner Welt in der Traum und Wirklichkeit eins waren. Sein Refugium, wo er flüchtete, wenn er die reale Welt vergessen wollte.Eine Welt, die IHM gehörte, wo er sein durfte, wie er war. Sie arbeitete wie immer gründlich und exakt. Die Fessselung hatte sich zu ihrer Zufriedenheit bis zu den Ellbogen korrekt ausführen lassen. Das Material legte sich in fingerbreiten Abständen regelmässig und ordentlich um seine Oberarme und Brust.

Sie sah ein Problem, das ihren Sinn für Ästhetik störte. Der nahtlose Überhang vom Oberkörper zu den Beinen war durch die nach hinten gebundenen Händen verloren gegangen. Sie änderte ihren Plan, zog den Riemen hart am Penis vorbei, durch den Schritt und wand ihn zweimal fest um den Oberschenkel. Er bekam sofort eine Erektion. Lächelnd band sie die schwach strampelnden Beine ihres Opfers in genau gemessenen Abständen zusammen. Akkurat arbeitete sie sich an seine Füsse heran, fester und fester zog sie. Es sah sehr ordentlich aus. Sie war ein ordentlicher Mensch, im Gegensatz zu ihm. Sie liebte Ordnung und Disziplin. Es passte zu ihr. Sie lächelte. Ihr gefiel, dass er sich so heftig wehrte. Das erregte sie. Eine wohlige Hitze erfasste sie. Sie wollte ihren Spass. Und sie nahm sich was sie wollte. Sein Körper gehörte IHR und SIE würde ihn wieder benutzen, wie sie es immer getan hatte. Ihre Lippen legten sich um seine Eichel und begannen kräftig zu saugen. Ihre Hände rollten sein Glied hin und her. Seine Eichel drehte sich in ihrem warmen Mund. Sie drückte sie sanft mit der Zunge in den Gaumen. Sie hatte ihn mit ihren langen Beinen umklammert, und das Tempo erhöht. Die Spinne hatte ihr Opfer fest umschlungen. Bald würde sie es verspeisst haben. Sie sah seinen Schwanz wachsen und verhärten, bis es ihr reichte. Dann steckte sie ihn in sich hinein, und verschlang ihn ganz in ihrem Schoss.

Er schloss die Augen , um anzukämpfen gegen das abrupte Ende. Sie kannte ihn gut. Noch ein bisschen länger sich wehren, um dieses einzigartige Gefühl auszukosten, das aus Schmerz, Ausgeliefertsein und Lust am Untergang zusammen gesetzt ist. Es mit aller Kraft aufschieben, in der Hoffnung es für immer zu bewahren. Sie wusste, dass er es lange aushalten konnte. Sie liebte diesen Kampf. Den Ausgang kannte sie. Sie liebte jeden Kampf, den sie gewann.Sie ritt ihn zu, wie ein junges Pferd, immer schneller und fester. Seinen Schwanz tief in ihrem Inneren gefangen. Er gehörte ihr. Sie stiess immer fester und schneller. Sie wollte jetzt seinen Saft, sein letztes Eigentum. Alles wollte Sie von Ihm. Seine ganze Habe, seinen ganzen Körper, sein ganzes ICH . NICHTS sollte ihm bleiben. Er erlag und sie saugte Ihn leer. Sie löschte Ihren Durst an IHM und fühlte sich erfrischt. Es war Ihr Sieg. Eine tiefe Befriedigung erfüllte SIE. Ihr Blick war weich geworden. Sie betrachtete ihn aufmerksam. Diese wenigen Sekunden gehörte er sich selbst. Er war erlöst, ganz mit sich im reinen, in seinem Schicksal ergeben. Dann verliess er seine Traumwelt. In seinen Augen sah Sie IHN zurückkommen . Er war erleichtert. Das hatte sie also vorgehabt. Sie würde ihn jetzt losbinden und fragen, ob er Angst gehabt habe, als Paket verschnürt, irgendwo in einem Abgrund zu verschwinden. Er wusste, sie liebte es mit ihrer Macht zu spielen. Das war ihr Elixier, ihre Lust. Die absolute Macht geniessen.

Doch sie schnürte seine Knöchel stramm zusammen und verschloss seinen Mund mit Pflaster. Ihre Augen waren hart geworden. Sie kannten ihr Ziel.. Sie fuhren in die Schwüle der Sommernacht. Ihr dunkles , langes Haar, wehte im Luftzug des geöffneten Fensters .

Sie wusste, sie brauchte Zeit. Sie musste in Sicherheit. ER war Ihre Sicherheit.

Sie sah in den Rückspiegel und vernahm gelegentlich einen unterdrückten Laut , sein geknebeltes Wort so unverständlich, wie das gebündelte Stück MENSCH hinter ihr. Sie dachte an IHN , an seine Schwäche und Naivität. Hatte SIE Mitleid? Sie wusste es nicht. Ihre Gedanken waren klar und gefasst. Sie spürte keine Verachtung . Sie fühlte sich wohl. Sie war ein Kind der Nacht. Und die Dunkelheit verschluckte sie BEIDE.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s