Das Mädchen Jasmin

Jasmin lebte nun schon über ein Jahr in dieser Stadt. Hinter ihr lag eine zerbrochene Liebe, für die sie sich mit ihrer Familie überworfen und die alte Heimat und Arbeitsstelle verlassen hatte. Um nichts in der Welt würde sie als Bittstellerin wieder dorthin zurückkehren, lieber würde sie die schmutzigsten Jobs der Stadt annehmen, um weiterhin alleine ihre Einzimmerwohnung und ihren ältlichen Kleinwagen zu bestreiten um sich selbst zu beweisen, daß sie keine Hilfe ihrer Familie braucht. Und mit ihrem Job als Schreibkraft und der einen oder anderen Aushilfstätigkeit konnte sie sich soweit über Wasser halten, um wenigstens da nicht bangen zu müssen. Eine neue Beziehung anzufangen war sie vorerst nicht bereit, mit wem auch. In den Monaten, die sie alleine hier lebte, war es ihr noch nicht gelungen, echte Freunde zu finden, Kneipenbekanntschaften höchstens, ohne Stellenwert. Das Klima an ihrem Arbeitsplatz war ebenfalls nicht sonderlich förderlich. Sobald sich ein anderer Job böte, würde sie diesen Hort der Unlust und des Widerwillens verlassen.

Sie sah eigentlich blendend aus, man sollte meinen, der Traum jedes normalsterblichen Mannes, mit ihrer langen, dunklen Mähne, ihren haselnußbraunen Augen und dem dunklen Teint, doch offenbar ist es genau diese Ausstrahlung, die neue Bekanntschaften so schwierig macht. Sie anzusprechen wagten nur die hemmungslosen aber geistig nicht sonderlich entwickelten Vertreter der männlichen Spezies, einfallslos im Bett aber dabei noch der Meinung, welche große Nummer sie nach wildem Rumgerammel abgezogen hätten. Von diesen Prahlhanseln hatte Jasmin die Nase wirklich gestrichen voll. Wenn man denen auch nur ganz vorsichtig andeutete, daß man im Bett vielleicht doch ganz gerne mal etwas experimentieren würde, empfanden die das gleich als Angriff auf den eigenen Schwanz und hielten dieses Anliegen für dringend psychiatrisch behandlungsbedürftig. Dabei war Jasmin mit ihren nunmehr 26 Jahren so langsam bereit und offen, heimliche und früher nicht eingestandene Vorstellungen und Wünsche ihrer Sexualität sich selbst einzugestehen oder gar ausprobieren zu wollen.

Nach langem Zögern hatte sie dann doch die Initiative ergriffen und in einem der zahlreichen Kleinanzeigenblättchen eine diesbezügliche Anzeige aufgegeben. Sie konnte sich vor Zuschriften kaum retten, doch der überwiegende Teil fiel sofort nach Öffnen des Umschlags durch das Raster. Am interessantesten schien ihr eine Zuschrift eines offenbar gutsituierten und wohl auch recht wohlhabenden Paares zu sein, das offenbar durchaus interessiert war, Jasmin als devote Schülerin in ihre phantasievollen Spiele einzuweihen und daran teilhaben zu lassen.

Nachdem sie dann noch zwei Tage zögerte, ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, raffte sie sich schließlich doch auf und machte telefonisch einen Termin für ein Kennenlernen und erstes Beschnuppern aus.

Jasmin traf sich mit dem Paar gegen 16:00 Uhr an ihrem freien Dienstagnachmittag in einem weitläufigen Cafe im Zentrum und nachdem sich die erste Scheu gelegt hatte, plauderten sie herzlich und angeregt über Gott und die Welt und nach anderthalb Stunden ging sie gutgelaunt nach diesem Kaffeeklatsch auseinander. Jasmin hatte ein gutes Gefühl bei der Sache, doch um sich noch eine kleine Sicherheit zu behalten, hatte sie weder ihre Adresse noch ihre Telefonnummer herausgegeben – nur das Versprechen, sich wieder telefonisch zu melden.

Horst, so hatte sich der Mann vorgestellt, hatte ihr vor dem Gehen noch einen verschlossenen Umschlag zugesteckt, den Jasmin nun mit etwas Herzklopfen noch nicht zu öffnen wagte. Barbara, Horsts Begleiterin dürfte ebenfalls die vierzig erreicht haben. Sie war trotz ihres Alters eine durchaus attraktive Frau, dezent geschminkt, schien sehr gebildet zu sein und strahlte bei aller Freundlichkeit stets Würde und Autorität aus. Bei Horst konnte sich Jasmin nun überhaupt nicht vorstellen, daß er einen dominanten Part einnehmen sollte. Er machte eher den Eindruck eines herzensguten kumpelhaften Freundes, der keinen Straßenköter zurechtweisen könnte. Er war auch etwas legerer aber dennoch korrekt und mit sicherem Geschmack gekleidet. Jasmin hatte ein wirklich gutes Gefühl, daß nichts dagegenspräche, diese sich bietende Verbindung zu aufzugreifen.

Aufgeregt und mit etwas zitternden Fingern riss sie den braunen Briefumschlag auf und griff nach dem Inhalt. Es waren Farbfotos. Fotos, die Jasmins Herz spürbar lauter schlagen ließen. Fotos offenbar von dem Spielzimmer von Horst und Barbara. Ein an der Wand angebrachtes Holzkreuz, von dem Ketten herabhingen. Fotos von einem Gynäkologenstuhl, an dem überall Lederschnallen befestigt waren. Ein von der Decke hängender Flaschenzug, über einer Leine hängende verschiedenste Lederfesselgeschirre, Masken und Knebel, an der Wand aufgereiht Gerten, Peitschen und Klatschen, Stricke in verschiedensten Stärken und Längen, Klammern, Dildos, Apparaturen, deren Sinn man auf den ersten Blick noch nicht mal erahnen konnte. Jasmin fieberte bei dem Gedanken, dies am eigenen Leibe erfahren zu können. Sie spürte ihre Erregung in sich hochkriechen und wusste, daß sie diese Gelegenheit nutzen würde.

Trotzdem wartete sie bis Mittwochabend, um noch einen Tag über ihr Vorhaben nachzudenken, bis sie die Nummer von Horst wählte, um ihm mitzuteilen, daß sie bereit für ein Treffen wäre. Und nachdem sie im Cafe eigentlich nur Smalltalk betrieben hatten, besprachen sie nun etwas genauer, was man sich im einzelnen vorstellte, welche Grenzen Jasmin hatte und was den besonderen Kick ausmachen würde. Und so vereinbarten sie die Freitagnacht für das erste Abenteuer.

Es gab wohl kaum ein Wochenende in Jasmins bisherigem Leben, dem sie so entgegenfieberte wie diesem. Ihre Konzentration im Büro war völlig abhanden gekommen, ihre Gedanken kreisten nur noch um diesen Freitagabend. Als es dann endlich soweit war, hatte sie sich endlich entscheiden können, mit welcher Garderobe sie dieses Treffen am vorteilhaftesten absolvieren könnte. Sie landete schließlich bei einer schlichten und eleganten schwarz/weiss Kombination. Schwarzer Body, weisse Bluse, schwarze Stoffhose, schwarze Söckchen, schwarze Schuhe, dazu der graue Blazer.

Die genannte Adresse fand sie in einem gehobenen Viertel. Das betreffende Haus stand weit zurückstehend in einem großen parkähnlichen Garten. An der Sprechanlage am Tor wurde sie kurz aufgefordert, mit ihrem Wagen in die Tiefgarage zu fahren, in der bequem acht bis zehn Fahrzeuge Platz finden konnten. Sie wurde von Barbara am Auto abgeholt. Als sie den Aufzug bestiegen, hörte sie noch, wie sich das Rolltor der Tiefgarage schloß. Ihre kleine Handtasche nervös mit beiden Händen haltend blickte Jasmin verlegen und unsicher auf den Boden des Fahrstuhls, der sich abwärtsfahrend in Bewegung setzte. Sie betraten einen hell gefliesten Raum, der an Umkleideräume in Schwimmbädern erinnerte. „Bitte zieh dich nun aus und gehe dort duschen“, sagte Barbara freundlich aber durchaus bestimmt. „Aber ich habe doch erst…“ begann Jasmin, doch sie unterbrach sich und nickte dann zögernd um sich nach einem geeigneten Platz umzuschauen. „Laß deine Kleidung hier, die Dusche ist direkt hinter dieser Abtrennung“, sagte Barbara und deutete auf eine Tür. Jasmin nickte erneut und begann zögernd, ihre Kleidung abzulegen. „ich bin gleich wieder da“, sagte Barbara noch lächelnd, als sie Jasmins Zögern wahrnahm, sich in ihrer Anwesenheit zu entkleiden.

Jasmin war etwas irritiert als Barbara verschwunden war, doch sie streifte dann ihre Kleidung ab, legte ihre Armbanduhr darauf und betrat die Dusche wie geheissen. Als sie nur in ein Handtuch gehüllt wieder herauskam, stand Barbara wieder im Raum und trug einen Bündel Wäsche auf den Armen. „Ich habe dir hier passende Wäsche mitgebracht.“

Jasmin blickte sich suchend nach Ihrer abgelegten Kleidung um – offenbar mitsamt ihrer Handtasche, ihrer Geldbörse und ihren Schlüsseln verschwunden. Sie schluckte schwer, als sie realísierte, daß das Spiel begonnen hatte und es nun kein diskretes Zurück mehr gab. Sie hatte den Eindruck, daß alles wie im Traum an ihr vorbeilief, als sie die gefaltete Wäsche an sich nahm. Eine rote Corsage mit Büstenhebe, ein roter Strapsgürtel, lange schwarze Netzstrümpfe, rote hochhackige Pumps sowie ein Haarband aus roter Spitze. Wortlos begann sie sich einzukleiden. Barbara half ihr die Corsage zu schnüren. Sie schien Übung darin zu haben, denn nach wenigen Griffen waren die langen Schnüre strammgezogen und Jasmin schnappte nach Luft. Anschliessend streifte sie sich die Strümpfe über und befestigte sie an den Strapsen, band ihr Haar mit dem Spitzenband zusammen und stieg in die High Heels, in denen sie etwas unsicher stand. Sie war geistig so abwesend, daß sie weder die Abwesenheit eines Slips noch ihre offen zur Schau getragenen Brüste störte.

Auf eine Handbewegung zu einer geöffneten Tür ging Jasmin in den Nachbarraum. Barbara folgte ihr und ließ die Tür hinter ihnen ins Schloß fallen. Sie bedeutete Jasmin, sich auf den Gynäkologenstuhl in der Mitte des Raumes zu setzen und die Beine auf die hohen Stützen zu legen. Mit sicheren, festen Griffen schloß Barbara klettverschlossene breite Bänder um Jasmins Unterschenkel. Ihre Arme musste Jasmin hinter den Kopf legen, wo sie ebenfalls befestigt wurden. Ein breites Band wurde noch unterhalb der Brust festgezurrt, auch die Oberarme wurden angebunden.

Barbara nahm einen Einwegrasierer von einem Tisch und begann ungefragt Jasmins Achselhöhlen auszurasieren. Jasmin schloß die Augen leicht zitternd. Sie hatte sich dies ausgesucht, hatte lange in Gedanken dem Zeitpunkt entgegengefiebert, nun musste sie es auch durchstehen, daß man ihr die Schambehaarung und die Pokerbe freirasierte. Als Barbara zwischen ihren Beinen zugange war, spürte Jasmin auch zunehmend ihre Erregung in sich hochsteigen. Barbara blieb dies natürlich nicht verborgen, doch sie erledigte ihre Rasur gewissenhaft bis zum letzten Härchen, bevor sie den Einwegrasierer zur Seite legte und die Haare wegwischte. Dann begann sie kurz damit, Jasmins Brustwarzen zu reiben und zwischen den Fingern zu drehen und ihre Fingernägel über die festen Warzen gleiten zu lassen. Jasmin stöhnte erregt und öffnete kurz die Augen. Barbara trug den Kopf stolz erhoben und hatte ein leichtes spöttisches Lächeln auf den Lippen, während sie mit wenigen, gekonnten Bewegungen Jasmin stimulierte.

Die dunkle Haarpracht streng zurückgezurrt, diese hochgeschlossene, weisse Bluse, der schlanke, graue Rock, die schlichten schwarzen Strümpfe und die schwarzen Pumps mit Pfennigabsätzen gaben dieser Frau etwas herrisches. Sie strahlte eine Autorität aus, der man sich nicht widersetzen konnte. Selbst als sie kleine Klammern an Jasmins Brustwarzen befestigte und diese dann so lange anspannte, bis sich Jasmins Körper unter dem Schmerz versuchte aufzubäumen, hätte Jasmin nie die Kraft gehabt, um Einhalt zu bitten. Barbara schien sich von nichts beeindrucken zu lassen. Sie öffnete die Schnürcorsage, drückte Jasmin ihr Knie in den Magen und zog dabei die Schnüre noch strammer. Jasmins Brüste hoben sich, als ihre Innereien nach oben gepresst wurden. Sie konnte nun nur noch flach atmen, nachdem ihr Taille derart eingeschnürt worden war.

Jasmin entfuhr ein leichter Schmerzenslaut, als Barbara versuchte, ihr einen dicken, langen Vibrator in die Scheide einzuführen. Sie liess mit hochgezogener Augenbraue davon ab und griff sich einen Lederriemen mit einer durchbrochenen Kunststoffkugel, die sie Jasmin als Knebel in den Mund schob, um den Lederriemen hinter ihrem Kopf zu verschliessen. Jasmin bäumte sich heftig in den Fesseln auf, doch Barbara liess nicht von ihr ab und presste den Vibrator bis zur gewünschten Tiefe in Jasmins bis zum zerreissen gespannte Scheide. Sie ließ ihn dort einen Moment ruhen, um ihn dann langsam und rythmisch vor und zurück zu schieben und sich an Jasmins heftigen Reaktionen zu erfreuen. Barbara steigerte das Tempo, stieß ihn schnell und heftig zwischen die nass glänzenden Schamlippen und peitschte Jasmin damit in kürzester Zeit fast bis zum Höhepunkt.

Barbara schien diesen Punkt gut abschätzen zu können – sie zog den Vibrator ruckartig heraus, bevor Jasmin ihren Höhepunkt erreichen konnte. Jasmin riss die Augen auf, mit einem bittenden Winseln gab sie zu verstehen, daß Barbara weitermachen sollte, doch sie dachte nicht daran, Jasmin diesen Höhepunkt zu gönnen. Stattdessen löste sie die Klemmen an den Brustwarzen, was einen heftigen Schmerz verursachte, als das Blut wieder ungehindert pulsieren konnte. Jasmin zog dabei scharf die Luft ein, während Barbara kurz die Brustwarzen massierte. Sie liess sie noch einige Minuten zur Ruhe kommen und wartete, bis sich ihre Erregung zum Großteil gelegt hatte, bevor sie die Fesseln öffnete.

Jasmins Hände legten sich sofort über ihre frisch rasierte Scham, um sich selbst den vorenthaltenen Höhepunkt zu verschaffen, doch Barbara zog sie mit einem festen Griff fort. Sie bedeutete Jasmin, von dem Gynäkologenstuhl herunterzusteigen und sich aufrecht davor zu stellen. Jasmin musste sich herumdrehen, während Barbara hinter sie trag und ein Geschirr mit etlichen Lederriemen und Schnüren zur Hand nahm. Sie legte Jasmin einen Ledergurt um den Hals, zog ihre Hände hinter den Rücken und schob sie in eine Ledertasche, die an einem breiten Riemen vom Hals herab hinter dem Rücken hing. Mit Schnüren wurde diese Tasche so verschlossen, daß Jasmin ihre Hände nicht herausziehen konnte. Ein weiterer Gurt wurde um die Ellbogen gelegt und so verschlossen, daß Jasmins Schultern nach hinten gezogen wurden.

Barbara trat nun einen Schritt zurück und begutachtete ihr Werk. Schließlich nahm sie Jasmin den Knebel aus dem Mund. Sie hakte eine kurze Leine an einen Ring am Halsband und zog Jasmin daran wie einen Haushund in die Mitte des Zimmers. Dort hing eine dünne Kette von der Decke. Barbara hakte die Leine aus und befestigte die Kette am Halsband, die über Rollen ein paar Meter entfernt an der Wand endete. Barbara zog das Ende soweit herab, daß die Kette stramm gespannt war und Jasmin weder einen Schritt zur Seite gehen konnte, noch sich setzen oder es sich sonstwie bequem machen konnte. Dann machte sie auf dem Absatz kehrt und verschwand aus dem Raum.

Da stand Jasmin nun alleine in diesem halbdunklen Raum, die Arme hinter dem Rücken verschnürt auf hochhackigen Schuhen, die Taille zusammengezurrt und mit Strapsen und langen Strümpfen ausstaffiert. So stand sie fünf Minuten – zehn Minuten, ohne daß Horst oder Barbara gekommen wären. Sie trippelte etwas hin und her, das Stehen auf der Stelle ließ die Muskeln in den Beinen langsam schmerzen. Es verging auch eine Viertelstunde oder zwanzig Minuten, das Zeitgefühl verließ Jasmin schließlich.

Sie konnte nicht sagen, ob eine halbe Stunde oder gar eine ganze Stunde vergangen war, bis sich endlich eine Tür öffnete und jemand in den Raum kam. Horst trat aus dem dunklen Hintergrund hervor und blieb ein paar Meter entfernt stehen, um Jasmin ausgiebig zu mustern. „So gefällst du mir wirklich“, stellte er fest, nahm sich einen Stuhl und setzte sich etwa zwei Meter entfernt vor Jasmin. Er schlug die Beine übereinander und steckte sich eine Zigarette an. Jasmin trippelte erneut kurz auf der Stelle, bevor sie es wagte, ihr Wort an ihn zu richten. „Bitte, meine Beine schmerzen so.“

Horst schien einen Moment zu überlegen, dann schien er eine Entscheidung getroffen zu haben: „Nun gut, du darfst dich hinknien.“ Er ließ die Kette soweit von der Decke herab, daß Jasmin sich auf die Knie herablassen konnte. „Und?“ fragte er erwartungsvoll. „Besser, ja“, erwiderte Jasmin. „Das heisst: ‚Danke, Herr‘.“ Jasmin schaute ihn von unten an: „Danke, Herr.“

„Ich erwarte von dir Unterwürfigkeit und Gehorsam.“ „Ja Herr.“ „Du wirst tun, was wir dir befehlen. Ungehorsam werden wir nicht dulden und streng bestrafen. Wir werden dich bis an die Grenzen deiner Leidensfähigkeit führen. Wir werden deinen Willen brechen, bis du eine perfekte und willenlose Sklavin bist, die sich bedingungslos ihren Herren unterwirft.“ Jasmin blickte ihn von unten an, während er eine Pause machte und seine Zigarette ausdrückte. „Bist du bereit?“ fragte er schließlich. Jasmin nickte: „Ja Herr!“ „Gut.“ Horst stand auf und trat hinter das kniende Mädchen. Klatschend ließ er seine flache Hand auf Ihre Pobacke sausen, worauf sich wunderschön rot die Hand abzeichnete. „Sehr gut“. Er griff an ihr Halsband und zerrte sie daran auf die Beine. Er löste den Gurt um die Ellbogen und befreite ihre Hände aus der Ledertasche, um ihre Hände vor dem Körper gleich wieder mit Handschellen zu fesseln. Auch den Knebel mit der Kugel musste Jasmin wieder zwischen die Zähne nehmen. Nun löste er den Haken, der die Kette von der Decke mit dem Halsband verband. „Komm mit!“, befahl er ihr und zog sie an den Handschellen an ein anderes Ende des Raumes. „Leg dich auf den Bauch, ganz flach.“

Jasmin liess sich bäuchlings hinab, die Arme vor dem Kopf. Sie sah eine im Boden eingelassene Schiene unter sich. „Heb die Hüfte etwas an.“ Horst kniete sich neben sie und hakte etwas in den Ledergürtel ein. Ein zweiter Haken wurde in das Halsband eingeklinkt. Jasmin konnte nun die Hüfte kaum vom Boden erheben, auch ihren Kopf konnte sie nicht weiter als zehn Zentimeter über den Boden heben. „Nun üben wir das Kriechen. Dies ist die einzige Art der Fortbewegung, die deinem Rang gerecht wird. Damit du dies lernst, wirst du jetzt bis zum Ende dieses Raumes kriechen.“

Jasmin bemühte sich redlich, doch sie konnte sich kaum fortbewegen, da sie in ihren Bewegungen erheblich eingeschränkt war. Die Haken hielten sie knapp über dem Boden und die Handschellen liessen auch nicht zu, daß sie sich vernünftig abstützen konnte. „Krieche weiter“, befahl Horst und ließ eine Gerte mit einem scharfen Geräusch auf Jasmins nacktes Hinterteil sausen, das an dieser Stelle sofort rot wurde. Jasmins Schmerzenslaut ließ sich durch den Knebel kaum artikulieren. Sie bot alle Kräfte auf, um sich über dieser Führungsschiene entlang vorzuarbeiten. Ihre Muskeln drohten zu verkrampfen und mehrmals sauste die Gerte auf ihren makellosen Po. Als sie endlich das Ende des Raumes erreicht hatte, sackte Jasmin kraftlos auf den Boden.

„Das Leben als Sklavin ist hart und anstrengend, nicht wahr?“ Jasmin kam das „Ja, Herr“ nur andeutungsweise durch den Knebel über die Lippen. „Nun, dann will ich dich etwas ruhen lassen.“ Doch wenn Jasmin gedacht hatte, daß sie sich in einer etwas angenehmeren Position ausruhen könnte, sah sie sich getäuscht. Er zog sich stattdessen den Stuhl herbei und setzte sich schräg hinter sie. Mit der Gerte strich er ihr über die Schenkel, schob sie ihr in den Schritt und fuhr ihr sanft zwischen die Schamlippen.

Ein wohliges Brummen kam Jasmin über die Lippen, als Horst die Gerte intensiver stimulierend zwischen ihren Beinen streichen liess. Er liess sich ausgiebig Zeit und ergötzte sich an Jasmins zunehmend stärkerer Erregung, bis sie unter seinen Berührungen laut stöhnte. Als ob dies ein Startsignal gewesen wäre stand Horst auf, bückte sich hinter sie, griff ihr zwischen die Beine und löste den Haken. Er hob ihre Hüfte nach oben, bis Jasmin kniete, kniete sich dann selbst hinter sie und rammte ihr sein hartes Glied in ihre nass glänzende Scheide. Jasmin schrie vor Lust, als er ein schnelles Stakkato der Stöße einlegte, als ob er vom Teufel gejagt wurde. Er spritzte ihr nach diesem heftigen Ritt seinen Samen tief hinein, um sein Glied anschliessend sofort herauszuziehen und unvermittelt aus dem Raum zu verschwinden.

Jasmin presste ihre Hüfte nun flach auf den Boden und versuchte sich durch Reiben am Boden den ersehnten Höhepunkt zu verschaffen, doch dies wollte nicht so recht gelingen und ihre Hände waren noch immer vor dem am Boden festgehakten Kopf gefesselt, sodaß sie diese auch nicht zu Hilfe nehmen konnte. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als wimmernd das Gefühl der aufgestauten Erregung in sich zu genießen, solange sie so stark war.

Es dauerte nicht lange, dann hörte sie die Schritte von Barbara. Diese befreite sie wortlos aus ihrer unbequemen Lage und von allen Utensilien, half ihr auf und führte sie in den Vorraum. Sie deutete wortlos auf die Dusche. Jasmin folgte der Aufforderung ohne Zögern. Als sie nach kurzem aus der Dusche trat, lag ihre Kleidung wieder parat. Offenbar war das Spiel beendet. Doch statt ihrem schwarzem Body und den Söckchen lag nun eine schwarze Schnürcorsage mit Strapsen, ein schwarzer Spitzenstring und lange schwarze Spitzenstrümpfe bei ihren Sachen. Jasmin blickte diese Teile irritiert an, doch ihr Body und die Söckchen blieben verschwunden. So kleidete sie sich mit den vorhandenen Sachen ein und wartete, bis Barbara wieder eintraf um ihr die Tür in die Freiheit zu öffnen. Doch bevor sie dies tat, öffnete sie noch ein letztes Mal Jasmins Hose um ihr mit einem überheblichen Lächeln ein paar zusammengefaltete Geldscheine in den Slip zu schieben: „Damit du dir was passendes zum anziehen kaufen kannst und hier nicht wieder in Allerweltskleidung eintriffst.“ Jasmin wagte keine Widerrede, oder gar die Scheine aus ihrem Slip zu holen. „Nächsten Freitagabend um zehn erwarten wir dich. Halte dir das ganze Wochenende frei.“ Jasmin muß sie wie ein Geist angestarrt haben. Barbara öffnete wortlos die Tür und schon das junge Mädchen hinaus, das sich wie in Trance in Bewegung setzte, ihr Auto bestieg und davonfuhr.

Jasmin saß mit dem Rücken am Kopfteil lehnend auf ihrem Bett, den Walkman über den Ohren und blätterte in einer Frauenzeitschrift. Unbeachtet spulte der Fernseher das Abendprogramm und die Werbepausen herunter. Als sie trotz der Kopfhörer das Klingeln des Telefons vernahm, riss sie kurzerhand den Stecker aus der Dose und dreht den Walkman lauter. Seit zwei Tagen wurde sie von obskuren Anrufern belästigt, die nach dem „Eskortservice Jasmin“ fragten und ihr Geld, freie Kost und Logis in Nobelhotels, teilweise sogar im Ausland, boten, wenn sie nur Ja sagen würde. Anfangs dachte sie an einen einzelnen Spinner, als die Anrufe aber nicht abrissen und stets verschiedene Männer an der Leitung waren, wurde sie so langsam nervös. Die meisten entschuldigten sich auch höflich und waren nicht weiter unfreundlich, doch der eine oder andere wurde auch schon verbal zudringlich.

Nachdem Jasmin aber keine Privatanrufe erwartete, konnte sie getrost alle Anrufe ignorieren und hoffen, daß sich dieser Irrsinn mit der Zeit von alleine legte.

In ihrer Zeitschrift war sie auf den Modeseiten angelangt. Die abgebildete Wäsche erinnerte sie an die Wäschestücke, die sie von ihrem Date mit Horst und Barbara mitgebracht hat. Sie schloß die Augen und legte den Kopf zurück. Ob die beiden sehr enttäuscht von ihr waren? Sie hatte das ausgemachte, zweite Date einfach platzen lassen, nachdem das erste Verwirrung und gemischte Gefühle in ihr zurückgelassen hatte. Sie brachte noch nicht einmal den Mut auf, telefonisch abzusagen. Sie würden bestimmt jemand anders finden, mit dem sie spielen könnten. Ihr jedenfalls hatte das Erlebte nicht den erhofften besonderen Kick gegeben, den sie sich erträumt hatte.

Ihre Gedanken schweiften ab, sie kam begleitet von ihrer leicht hypnotischen Musik ins träumen. Ganz nüchtern war sie auch nicht mehr – neben ihr stand ein Glas mit einem Rest Campari-Orange und es war nicht das erste. Doch ihre Träume wurden jäh unterbrochen: Jasmin riss zu Tode erschrocken die Augen auf, als sie kräftig an Armen und Beinen gepackt wurde und mit allen vieren von sich gestreckt auf dem Bett langgezogen wurde. Die Schrecksekunde wandelte sich in fassungsloses Erstaunen als sie Barbara über sich erkannte, neben ihr auf der anderen Seite des Bettes Horst und am Fußende hielten eine weitere Frau und ein weiterer Mann ihre Fußgelenke fest im Griff. Vor lauter Überraschung vergaß sie jegliche Gegenwehr und so hatte sie, bevor sie sich versah, breite Lederfesseln um Arm und Beingelenke, die die vier mit dünnen aber stabilen Stricken an den vier Füssen des breiten Bettes anzurrten. In ihren vor Erstaunen offenen Mund bekam sie kurzerhand einen Gummiknebel gedrückt, den sie trotz Gegenwehrversuch mit einem Band um den Kopf geschnallt bekam und der Sprechen oder gar lautes Schreien schon im Keim erstickte.

„Guten Abend meine Kleine“, brach Barbara das Schweigen. „Du hast uns schwer enttäuscht. So einfach nicht zu erscheinen – dir hätte klar sein müssen, dass wir uns das nicht so einfach gefallen lassen können.“ Jasmin wollte eine Entschuldigung stammeln oder eine Erklärung der Umstände, doch der Knebel verhinderte jegliche Verständigung.

„Und wie du wieder ausschaust! Soll das ein Outfit sein, das auch nur annähernd feminin wirkt?“ Sie deutete verächtlich auf Jasmins samtartigen Schlafanzug. Horst war schon mit einer Schere von Jasmins Schreibtisch zur Hand, mit der Barbara kurzerhand begann, beide Ärmel der Länge nach aufzuschneiden. Es folgte ein Schnitt längs durch das Oberteil, zwei Schnitte die Hosenbeine entlang und schon lag Jasmin völlig nackt vor allen Augen. „Nun schaut euch das an: Rasiert hat sie sich auch nicht mehr. Na, da ist ja einiges fällig. Aber wir wollen erstmal ihre Reisetasche packen für ihren Urlaub.“ Barbara wandte sich an das begleitende Pärchen: „Sucht eine oder zwei passende Reisetaschen und packt alles ein, was sie auf eine zweiwöchige Auslandsreise mitnehmen würde. Schaut nach Medikamenten, Pille, Kleidung, Ausweis, Geldbeutel, Schlüssel. Alles was wichtig ist.“ Jasmin blickte den beiden nach, die Jasmins große Sporttasche nahmen und damit im Bad verschwanden. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde wieder vor Barbara beansprucht, die sich neben sie auf die Bettkante setze und damit begann, Jasmins Brustwarzen mit den Fingernägeln zu berühren und zwischen den Fingern zu zwirbeln. Sie schloß die Augen und versuchte sich zusammenzureissen doch sie konnte sich nicht gegen die aufkommende Erregung wehren. Als sie auch noch Barbaras Hand an ihren Oberschenkeln langsam nach oben streichend spürte, war jeder Versuch ruhig zu bleiben sinnlos geworden. Sie begann sich in ihren Fesseln vor Lust zu winden und zu stöhnen es war plötzlich völlig gleichgültig, daß sie nackt vor vier Leuten auf ihrem Bett lag und nicht begriff, was das alles sollte. Alles was zählte waren Barbaras geschickte Finger, die genau wussten, was eine Frau in den siebten Himmel treiben konnte. Und als sie dann noch den Knebel abgenommen bekam und Finger an ihren Lippen spürte, öffnete sie sofort den Mund und begann an ihnen mit geschlossenen Augen zu saugen. Vor Erregung schmeckte sie nicht das Pulver an Barbaras Fingerspitzen. Doch nach einigen Sekunden kam zu ihrer Erregung plötzlich ein bisher nie erlebtes Gefühl, als ob jemand einen Farbeimer in ihrem Kopf ausgeschüttet hatte. Sie riss irritiert die Augen auf und sah alles plötzlich wie durch Watte in irren Farben und seltsam entfernt. Es klang alles surreal, begleitet von Geräuschen und Tönen, die in ihrem Kopf zu entstehen schienen. Sie befand sich in einem Rausch von Erregung und gleichzeitigem Wahnsinn, der sie völlig orientierungslos machte. Sie nahm verzerrt wahr, daß ihre Wohnung gründlich gefilzt wurde, daß sie etwas mit ihrem Anrufbeantworter anstellten, daß sie diverse Sachen vom Schreibtisch nahmen und in die Reisetasche packten und anderes darauf arrangierten. Völlig abwesend nahm sie auch wahr, daß ihre Fesseln gelöst wurden, daß sie irgendwelche Kleidung anbekam und man sie in die Mitte nahm als sie die Wohnung verliessen, doch sie war nicht Herr ihrer Sinne. Sie hatte keine Vorstellung, wie lange sie Irrlichter in der Nacht durch Autoscheiben vorbeihuschen sah, ob sie zwischendurch geschlafen hatte und sie fünf Minuten oder fünf Stunden unterwegs gewesen waren.

Ihre erste klare Wahrnehmung war Kälte. Es war kalt und fast absolut dunkel. Sie war nackt und spürte Stroh unter sich. Der Versuch sich aufzurichten wurde jäh durch einen Ruck und ein metallisches Rasseln unterbrochen: Sie trug ein eisernes Halsband das mit einer kurzen Kette an einen Eisenring angeschlossen war, der offenbar in den Boden eingelassen war. Sie drehte den Kopf zur Lichtquelle. Durch eine kleine vergitterte Öffnung in der Tür fiel ein schwacher Lichtschein herein. Als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnte sie auch die Wände erkennen. Ein kleiner, fensterloser Raum, unverputzt, ohne besondere Einrichtungsgegenstände. Jasmin scharrte noch etwas Stroh zusammen und versuchte sich damit zuzudecken. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte sie noch an einen Traum geglaubt, doch das stechende aber wärmende Stroh, das schwere Halseisen und die Temperatur machten jeden Glauben an einen Traum zunichte. Sie kauerte sich zusammen und es gelang ihr auch noch einmal einzuschlafen.

Jasmin fuhr aus den Träumen, als die Tür aufgeschlossen wurde. Plötzlich flammte eine Lampe auf und sie schloss geblendet die Augen. „Gut geschlafen?“ Barbaras Stimme. Jasmin blinzelte sie von unten an. „Es ist so kalt“, antwortete sie leise. „Ich lasse dir etwas zum anziehen bringen. Nachdem du offenbar Wäsche nicht schätzt, werden dir schmucklose, grobe Stoffe vielleicht eher zusagen.“ Barbara trat in den Gang hinaus und sprach ein paar Sätze zu einer Person, die ausserhalb Jasmins Sichtbereich war. Dann kam sie wieder in den kleinen Raum. „Willst du jetzt aufstehen oder willst du weiter so liegenbleiben?“ Das Halseisen mit der kurzen Kette verhinderte bisher jede Möglichkeit sich zu erheben und die Aussicht, dies zu ändern liess Jasmin das Aufstehen wählen. „Gut, dann wollen wir mal.“ Barbara trat an eine Raumecke und öffnete ein Schloss an einer Kette, die dort von der Decke hing. Sie liess das andere Ende der Kette von der Decke herab und befestigte dies mit einem kleinen Schloss am Halseisen, bevor sie die kurze Kette löste. „Aufstehen bitte“, sagte sie bevor sie begann, die Kette an der Wand anzuziehen. Jasmin beeilte sich, sich zu erheben, bevor das Halseisen ihr die Luft abdrücken konnte, als Barbara die Kette immer weiter anzog. Schliesslich stand Jasmin mitten in diesem kleinen Raum. Barbara nahm zwei Fußeisen von der Wand und verschloss sie um ihre Knöchel. Nun griff sie sich noch eine Eisenstange. „Beine auseinander!“ befahl sie. Jasmin begann die Beine zu spreizen und als sie mit den Füssen einen guten Meter weit auseinander stand, schien Barbara zufrieden zu sein. Sie schloss die Eisenstange an die Fußeisen, auf daß Jasmin ihre Beine nicht mehr anders stellen konnte. Nun kam auch Horst in den Raum. Er brachte eine Videokamera, einen Scheinwerfer und etwas, das wie ein grober Jutesack aussah. Barbara nahm sich dieses Stück Stoff und beim Auseinanderfalten wurde deutlich, daß dies nicht viel anderes war als ein sackartiger Überwurf mit einer Öffnung für den Kopf und zweien für die Arme. Barbara schloss das Halseisen auf und bedeutete Jasmin die Arme hochzunehmen, um sich dieses rauhe Stück Stoff überzustreifen. Es kratzte schon furchtbar beim hineinschlüpfen, doch vielleicht würde es wenigstens etwas wärmen. Währenddessen hatte Horst die Videokamera vor ihr auf dem Boden auf einem kleinen Stativ aufgebaut. Er schloß den Scheinwerfer an und richtete ihn auch auf sie. Als er ihn anschaltete, schloß sie geblendet die Augen. Das Halseisen blieb ihr nun auch erspart, stattdessen bekam sie Handeisen, die mit der Kette über ihrem Kopf stramm nach oben gezogen wurden. Ein breiter Ledergürtel, der ihr eng um den Bauch geschnallt wurde, schien ihren seltsamen Aufzug zu vervollständen, der noch nicht einmal lang genug war, um ihre Scham zu bedecken. Der auf sie gerichteten Kamera auf dem Fußboden, die schon angeschaltet war und leise summte, würde nicht der kleinste Tropfen Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen entgehen. Jasmins Aufmerksamkeit wurde nun auf einen Metallstab gelenkt, auf den Horst nun einen nicht gerade kleinen Dildo aufsteckte und dann Barbara weiterreichte. Die kniete sich vor Jasmin und begann, diesen aufgespiessten Dildo allen Schmerzenslauten zum Trotz mit einem unnachgiebigen drehenden Bohren Jasmin einzuführen, die auf derartiges völlig unvorbereitet und trocken war. Sie spürte Tränen über ihre Wangen laufen, doch Barbara presste ihr den Dildo so tief in den Leib, bis sie den Metallstab auf die Spreizstange zwischen den Beinen aufsetzen und dort einrasten konnte. Doch die Vorbereitungen schienen immer noch nicht abgeschlossen zu sein. Horst hielt Barbara eine geöffnete Schachtel hin. Aus den tränengefüllten Augen sah Jasmin, wie Barbara Klammern mit Gewichten herausnahm, die man sonst an Tischdecken klemmte. Und schnell schossen Jasmin erneut Tränen in die Augen, als Barbara eine nach der anderen an ihre Schamlippen klammerte, bis die Schachtel leer war. Endlich schienen die beiden mit ihrem Werk zufrieden zu sein und betrachteten es sich genüßlich. Jasmin versuchte, völlig regungslos zu stehen, denn jede Bewegung verursachte ihr Schmerzen – Schmerzen durch den aufgespießten Dildo, Schmerzen durch die stramm sitzenden Klammern und die baumelnden Gewichte. Horst konnte es sich nicht verkneifen, um die Gepeinigte herumzugehen und ihr ein paarmal mit der flachen Hand auf die entblößten Pobacken zu schlagen. Jasmin schrie auf. Nicht die Schläge, die sofort ein leicht gerötetes Hinterteil hinterliessen, sondern die schwingenden Gewichte an den Klammern liessen sie vor Schmerz aufschreien. Dieser beissende, ziehende Schmerz an den Schamlippen liess sie fast wahnsinnig werden. Krampfhaft versuchte sie ihren Körper still zu halten, um die Bewegungen der Gewichte auspendeln zu lassen. So nahm sie nur entfernt wahr, daß die Tür ihres Verlieses ins Schloss fiel und mit einem metallischen Geräusch ein Riegel vorgeschoben wurde. Als der Schmerz langsam nachliess und Platz für andere Empfindungen machte, spürte sie, daß sie im grellen Licht schweissgebadet sein musste. Das leise Summen der Videokamera war das einzige verbleibende Geräusch. Die Kette, an der ihre Arme nach oben gezurrt waren, waren zu stramm gespannt, um klirren zu können. Jasmin atmete schwer. Der Druck des Stabes in ihrer Scheide machte sich bemerkbar. Sie versuchte sich leicht und langsam zu bewegen, um vielleicht etwas weniger verkrampft stehen zu können. Die sanfte Bewegung ihres Beckens schob den Dildo in ihrer Scheide sofort in andere Positionen und mit Erstaunen spürte sie Erregung in sich aufsteigen. Als sie den Oberkörper noch etwas bewegte, rieben ihre erhärteten Brustwarzen an dem groben Stoff ihres Juteoberteils und liessen ihr wider Willen einen wohligen Schauder über den Rücken fahren. Vorsichtig, um die Klammern mit den Gewichten nicht unnötig in schmerzhafte Schwingungen zu versetzen, versuchte sie nun, mit wiegenden Beckenbewegungen die Stimulation durch den Dildo zu verstärken und sich zugleich durch ein Winden des Oberkörpers kräftiger ihre Nippel an dem Stoff zu reiben. Schnell erreichte sie einen Rythmus, der sie anheizte und weiter trieb. Und je stärker der Grad ihrer Erregung wurde, um so heftiger wurden ihre Bewegungen mit dem Becken und um so weniger schmerzhaft empfand sie nun das Pendeln der Gewichte. Im Gegenteil, sie empfand den durch sie entstehenden Schmerz nun gerade aufpeitschend und luststeigernd und ging immer weiter. Mit kräftigen Fickbewegungen auf ihrem Mast steigerte sie sich in ein Stakkato, das die Gewichte kräftig auf und ab hüpfen und an den Klammern zerren liess. Laut keuchend ritt sie auf ihrem Stab einem Höhepunkt entgegen, wie sie es bisher noch nicht gekannt hatte. Der Schweiss lief ihr am wild fickenden Körper herab, glänzend im Scheinwerferlicht. Sie trieb es derart wild, daß zwei der Klammern von ihren Schamlippen sprangen und von dem dadurch hervorgerufenen Schmerz wurde ihr Höhepunkt endlich herbeikatapultiert, begleitet von lauten, wilden Schreien der Ekstase.

Wie einen langen Rausch erlebte sie diesen Höhepunkt, versuchte das Hochgefühl durch erschöpfte, langsame Bewegungen noch so lang wie möglich zu erhalten, bis sie nach endlos erscheinender Zeit, in der noch diverse Hochgefühle durch ihren unkontrollierbaren Körper zuckten, in den Armfesseln hängend und schwer atmend zur Ruhe kam. Bestimmt eine Viertelstunde hing sie wie ein nasser Sack im Raum, bis das Kribbeln in den tauben Händen und der heftige Druck durch den tief in ihr steckenden Dildo die Oberhand gewann. Sie sammelte sich langsam, spannte die Beinmuskeln an, um die Arme etwas zu entlasten und versuchte sich lang zu machen, um vielleicht von diesem Stab zu steigen. Doch das war vergebliche Liebesmüh – zu wenig Spielraum blieb ihr, um dieses Vorhaben umzusetzen. Nun begannen auch noch die Arm- und Beinmuskeln zu schmerzen, die nun schon ungewohnt lang in diese Stellung gezwungen wurden. Mit der geringen Bewegungsmöglichkeit, die ihr geblieben war, versuchte sie ihr Möglichstes, um ihre Muskeln etwas zu lockern, doch alles brachte immer nur kurze Entlastung und den Nebeneffekt, daß ihr die verbliebenen Klammern durch pendelnde Gewichte unangenehm ins Bewusstsein gebracht wurden. Zudem machte sich, wie stets nach einem Höhepunkt, ein zunehmend unerträglicher Harndrang bemerkbar. Als nach einer unendlich scheinenden Viertelstunde immer noch nichts passiert ist, überwand sich Jasmin, nach Horst und Barbara zu rufen. Erst vorsichtig und zögernd, dann lauter, bis sie endlich das Geräusch einer Tür und eine entfernte Stimme hörte: „Ich komme schon, ruhig Blut, ich komme!“ Eine Frauenstimme zweifellos, doch nicht Barbaras. Der Riegel wurde zurückgeschoben und die Tür geöffnet. Jasmin blinzelte im grellen Licht, dann sah sie eine kräftige, grauhaarige Frau um die fünfzig hereinkommen. Einfach gekleidet, mit gutmütigem Gesicht und offenbar in keinster Weise überrascht, Jasmin in dieser Situation vorzufinden. „Bitte, gute Frau, ich muss ganz dringend. Bitte!“ „Jaja, das denke ich mir“, erwiderte sie geflissentlich, während sie die Videokamera und den Scheinwerfer wegnahm und beides auf den Flur brachte. Sie nahm die leere Schachtel zur Hand und sammelte die davongeflogenen Klammern von Boden auf. „Ich muss dir aber erst die Klammern abnehmen, das kann sehr unangenehm werden“, meinte sie mit sorgenvollem Gesicht. „Bitte, ich bin froh, wenn Sie sie mir abnehmen!“

„Nun gut, ich versuche, vorsichtig zu sein.“ Sprachs und kniete sich vor Jasmin hin. Sie griff nach der ersten Klammer und löste sie ganz langsam von der Schamlippe. Ein brutaler Schmerz fuhr durch Jasmins Körper, der sich sofort verkrampfte und sie zu einem lauten Schrei veranlasste.

„Es tut mir wirklich leid, aber es geht nicht anders, wenn sie ab sollen.“ Jasmin atmete stoßartig und brauchte etwas, bevor sie antworten konnte: „Ist schon gut, es tut nur höllisch weh.“

„Kann ich weitermachen?“

„Ja.“

Und wieder: Ein Schmerz durchfährt den Körper, ein Schrei durchhallt den Raum, kurze Erholungspause. So geht das noch drei weitere Male, dann ist es endlich überstanden. Mathilde, so hat sich die gute Frau mittlerweile vorgestellt, tupft ihr mit einem Tuch den Schweiss aus dem Gesicht. Dann wandte sie sich der Stange zu, die noch immer in ihrer Scheide steckte. Sie löste die Verriegelung an der Spreizstange und zog sie dann vorsichtig aus der Scheide. Jasmin atmete tief durch, als sie endlich aus ihr verschwunden war. „Bitte beeile dich, ich muss ganz dringend!“ „Ist gut, wir sind auch soweit.“ Jasmin spürte Stoff zwischen ihren Beinen und blickte an sich herab. Ungläubig sah sie Mathilde zu, die ihr mit geübtem Griff eine Einwegwindel umlegte und diese mit den Klebebändern verschloss. „Fertig, du kannst jetzt.“ Fassungslos starrte Jasmin Mathilde an. „Ich soll…?“

„Ja sicher, willst du, daß es dir die Beine entlang auf den Boden läuft? Ich darf dir die Spreizstange zwischen den Beinen aufschliessen, aber es hat nicht geheissen, daß ich dich losbinden darf.“ Mathilde bückte sich noch einmal und schloss die Fussfesseln auf, worauf Jasmin endlich die Beine normal nebeneinander stellen und etwas ausschütteln konnte. Auch die Armfesseln waren dadurch nicht mehr so stramm und die Arme konnten gelockert werden. Jasmin überlegte angestrengt. „Das heisst, ich soll hier so stehen bleiben und in die Windeln pinkeln?“ Diese Vorstellung widerstrebte ihr zutiefst und sie konnte nicht glauben, daß dies wirklich ernst gemeint war. „Sei glücklich, daß dir die Herrin keinen Katheder legen läßt.“ „Aber ich kann doch nicht hier den ganzen Tag einfach so mit hochgehobenen Armen stehen und warten, daß die Zeit vergeht?“ „Was willst du sonst tun? Schlafen kannst du vergessen. Es wird dir schon nicht langweilig werden, ich werde sehen, daß ich dir nachher noch etwas zu essen und zu trinken vorbeibringe. Außerdem glaube ich, daß der Friseur heute noch kommt. Aber ich muß jetzt erstmal gehen, ich lasse dir das Licht an.“

Mathilde verabschiedete sich und verschwand, nicht ohne die Tür hinter sich zuzuziehen und zu verriegeln.

Jasmin war verwirrt. Was sollte das mit Friseur? Was haben sich Horst und Barbara eigentlich dabei gedacht, sie so zu verschleppen? Und was haben sie nun weiter vor? Wird es bei einer Wochenendsession bleiben oder sollte sich ihr unfreiwilliger Aufenthalt nun länger gestalten? Ihr kam in den Sinn, daß Barbara bei dem überfallartigen Auftauchen in ihrer Wohnung etwas von „Urlaub“ redete. Das könnte bedeuten, daß sich ihre Anwesenheit in diesen unfreundlichen Räumlichkeiten länger ausdehnen könnte. Überhaupt – wie waren sie so problemlos in ihre Wohnung gekommen? Ob sie bei diesem einen Wochenende einen Nachschlüssel angefertigt haben? Gelegenheit dazu hätten sie gehabt. Allerdings würde das bedeuten, daß sie schon bei diesem ersten Sondierungstreffen weiteres im Schilde geführt haben.

Dann haben sie wahrscheinlich auch diese Kontaktanzeige mit der „Begleitagentur Jasmin“ in der Zeitung veröffentlicht, nach deren Erscheinen ihr Telefon nicht mehr stillgestanden hatte. Aber wo war der Zusammenhang?

Sie wurde abrupt aus den Gedanken gerissen, als ihr Körper dem Drang auf Blasenentleerung spontan nachgab. Sie biss sich vor Scham auf die Lippen, doch zugleich war sie froh, daß sich sofort Erleichterung breitmachte und so liess sie es einfach geschehen. Der Vliesstoff wurde großflächig feucht und das Gewicht des Urins in der Windel liess diese schwer werden, doch sie blieb dicht, auch wenn die Nässe die gesamte Windel ausfüllte.

Bald schweiften ihre Gedanken wieder ab, trieben von hier nach dort und liessen in dem fensterlosen Keller jedes Zeitgefühl verschwinden. Sie begann irgendwann ein paar Schritte zu gehen, soweit die hochgezogenen Arme es ihr erlaubten, blieb dann wieder auf dem Fleck stehen. Die Arme schmerzten etwas, die Beine ebenfalls, die Zeit wurde lang. Ab und zu glaubte sie entfernt Schritte oder Stimmen zu hören. Dann klang es nach einem Poltern oder nach zufallenden Türen. Ein anderes Mal wie Peitschenhiebe und Schreie. Doch irgendwann war sie nicht mehr sicher, ob das real oder Einbildung war. Nichts war greifbar und deutlich, alles war irgendwie entfernt und irreal. Zusammenhang- und sinnlos – genauso konnte ihr Aufenthalt hier als zusammenhanglos und sinnlos beschrieben werden. Zu diesem Zeitpunkt wußte sie nicht, daß Horst und Barbara noch viel mit ihr vor hatten.

Jasmin genoß das duftende Vollbad, den einschläfernden Dampf dieses prickelnd heissen Wassers. Welch Genuß nach der langen Zeit, angekettet in dem halbdunklen Kellerloch mit Stroh auf dem Boden, ohne Gelegenheit, sich zu waschen oder eine Toilette zu benutzen. Ein Hochgenuß, dieses Vollbad – fast ungetrübtes Wohlgefühl, wäre sie nicht bei jeder Bewegung durch das Klirren der Kette mit der ihr Halseisen an einen Ring neben der Wanne angeschlossen war, an ihren Aufenthaltsort erinnert worden. Sie konnte beim besten Willen nicht sagen, wie viele Tage sie derart menschenunwürdig gehalten wurde und darauf wartete, bis irgendeine Abwechslung in ihr trostloses Dasein kam, auch wenn es nur die gute Mathilde war, die ihr regelmäßig einen Napf mit Essen und Wasser brachte oder ihr die Windeln wechselte. Wahrscheinlich hätte sie noch Wochen so dahinvegetiert, wenn sie sich nicht überwunden und Barbara gegenüber derart erniedrigt hätte. Mehrmals wurde Jasmin von Barbara im Schlaf überrascht und mit einem Tritt geweckt. Und stets kam die gleiche Aufforderung: „Du selbst kannst deine beschissene Situation ändern. Du brauchst mich nur anzuflehen und zu sagen: „Bitte, Herrin, lassen Sie mich ihre folgsame Sklavin sein! Ich gelobe, alle Ihre Wünsche zu erfüllen, jetzt und in Zukunft.“ Wenn du dazu bereit bist, dann sprich es aus, andernfalls kannst du hier in deinen Lumpen und deinen stinkenden Windeln weitervegetieren.“

Beim ersten Mal funkelte Jasmin sie noch trotzig an und war fest entschlossen, sich keine Blöße zu geben. Sie war überzeugt, daß dies alles nur ein Spiel war, das einfach irgendwann sein Ende finden würde, und so lange würde sie ihren Stolz behalten. Zu diesem Zeitpunkt war dies auch noch relativ einfach möglich, da waren nur ihre Arme an einen Ring am Boden gefesselt und ihre widerwillige Verweigerungshaltung blieb folgenlos. Doch schon als sie das zweite Mal die Demutsbekundung verweigerte, verschlechterte sich ihre Situation: sie bekam nun ihre Hände hinter dem Rücken zusammengekettet und mit einer kurzen Kette an den Ring angeschlossen, was zur Folge hatte, daß sie beim Essen oder Trinken die Hände nicht mehr nutzen konnte sondern sich fast mit dem Gesicht in den Napf legen und direkt daraus fressen musste wie ein Hund. Das war der Zeitpunkt, zu dem sich Jasmin vorsichtig erkundigte, welche Wünsche sie denn erfüllen sollte. Als sie aber erfuhr, daß sie als Demutsgeste nicht nur die Füsse von Barbara zu küssen hatte, sondern sie mit ihrer Zunge die Beine hinauf bis in ihre Arschkerbe lecken sollte, zog sie es doch vor, in ihrer mißlichen Lage zu bleiben. Doch beim nächsten Besuch wurde ihr Angst und Bang, als sie den frischen Strauß fett im Saft stehender Brennesseln sah, den Barbara freundlich lächelnd in dieses Verlies trug. Sie öffnete trotz Jasmins Versuch des Widerstands ihre Windeln und schob den ganzen Büschel in ihre uringetränkte, nasse Windel, sorgte dafür, daß sie schön in die ganze Kerbe verteilt lagen und auch einige Blätter zwischen die Schamlippen eingeklemmt wurden. Mit genüßlicher Ruhe schloss sie die Windeln und griff ihr dann kräftig zwischen die Beine, um die Wirkung durch etwas Reiben noch zu verstärken. Jasmin wimmerte vor Schmerz, ihr liefen haltlos Tränen über die Wangen, sie wand sich am Boden, doch der Schmerz wurde zu einem immer heisser werdenden Brennen und Stechen, angefeuert durch Barbaras sadistische Massage.

„Bitte…“ begann Jasmin zu flehen, „bitte nimm das weg! Bitte!“

„Wirst du eine gehorsame Sklavin sein?“

„Bitte, ich werde gehorsam sein!“

„Und alles klaglos erfüllen, was von dir verlangt wird?“

„Ja!“

„Das heisst „Ja Herrin“! Und ich will von dir nicht geduzt werden!“

„Ja, Herrin, ich will alles tun, was Sie verlangen.“

„Dann komm auf die Knie und küsse mir die Füsse!“

„Bitte erst diese Brennesseln…“, die Tränen liefen ihr über die Wangen.

„Du hast nicht zu bitten, du hast meine Befehle sofort zu erfüllen!“

Jasmin sah ein, daß sie ihr keine Wahl blieb. Sie rollte sich herum und zog die Beine an, soweit es die kurze Kette an den hinter den Rücken gefesselten Armen zuließ. Schließlich war sie auf den Knien und beugte sich zu dem dargebotenen Fuß hinab. Mit gespitzten Lippen berührte sie den durch einen langen schwarzen Nylonstrumpf verhüllten Fuß, der den Geruch vom Leder der High Heels verströmte.

„Und jetzt mit der Zunge langsam nach oben, ganz langsam.“

Jasmin rutschte auf Knien etwas heran und begann dann ihre Zunge langsam über den Nylonstrumpf nach oben gleiten zu lassen. Barbara griff in ihr Haar und zog sie daran weiter nach oben. Kaum war sie in Kniehöhe angelangt, strömte ihr schon der unverkennbare Geruch weiblicher Intimität entgegen und ließ ihr einen Schauder über den Rücken laufen. Doch Barbara zog sie weiter nach oben, ihr Zunge spürte den Saum des Strumpfes, der Geruch wurde intensiver. Barbara hatte ihren schwarzen Lederrock hochgezogen. Sie öffnete die Druckknöpfe eines schwarzen Ledertangas und gab den Weg für Jasmins Zunge frei. Mit beiden Händen packte Barbara Jasmins Kopf und presste ihn zwischen ihre Beine. „Nun leck, meine kleine Sklavin! Mach es gut, los!“

Jasmin mühte sich nach Kräften, in ihrem Schritt glühte es, ihre Handfesseln an der stramm gespannten Kette schmerzten und schnürten ihr die Handgelenke ab. Plötzlich schoß ihr bittersalzig ein kräftiger Strahl Urin in den Mund. Sie verschluckte sich und hustete, während Barbara ihren goldenen Strahl hämisch lachend in ihr Gesicht und über die Haare spritzte. Der Griff in die Haare verschwand und Jasmin fiel hustend auf ihr Lager zurück. Sie sah aus wie ein begossener Pudel, die Haare klebten an ihrem Gesicht.

„Gar nicht schlecht für den Anfang, nicht wahr meine Kleine?“

Barbara bückte sich zu ihr herab und entfernte ihr die Brennesseln aus der Windel. „Aber ich will nicht undankbar sein. Zur Feier des Tages werde ich dir etwas Abwechslung verschaffen. Gleich wird dich jemand besuchen, der ganz verrückt danach ist, dich kennenzulernen. Sei nett zu ihm.“

Mit diesen mehrdeutigen Andeutungen verschwand Barbara und ließ Jasmin mit tropfenden Haaren zurück. Sie schloß noch nicht einmal die Tür. Und es dauerte auch nur wenige Minuten, bis ein fremder Mann in die Zelle trat. Groß, kräftig, wohl um die fünfzig, schütteres Haar. Er schob die Tür zu und musterte Jasmin lächelnd und mit einem erregten Glitzern in den Augen. Nach diesem Moment des Gegenseitigen Musterns stellte er eine Aktentasche ab und begann damit, seinen Anzug abzulegen. Jasmin fand ihn bekleidet schon nicht gerade attraktiv. Doch als sie sah, daß er unter seiner Kleidung einen höchst unvorteilhaft wirkenden Ganzkörperanzug aus durchsichtigem Latex trug, wurde ihr höchst unangenehm in ihrer Haut. Sein erregtes Glied spannte das Latex kräftig und Jasmin hatte Angst vor dem Unausweichlich scheinenden. Sie ging in die Hocke und wich soweit an die Wand zurück, wie es ihre Kette zuließ.

„Keine Angst meine Kleine“, durchbrach der Fremde die Stille. „Ich habe den Schlüssel für deine Handfessel.“ Er griff in die Tasche des abgelegten Jackets und zog einen Schlüssel hervor. Jasmin entspannte sich etwas. Die Aussicht, die Hände befreit zu bekommen, schien ihr nur von Vorteil sein zu können. So hielt sie ihm bereitwillig die Armfesseln hin, als er hinter sie trat um sie zu öffnen. Mit einem Schnappen sprang die erste Fessel auf. Jasmin nahm die Arme nach vorne und massierte ihr freies Handgelenk mit der anderen Hand. Der Fremde bückte sich nun vor Jasmin. Er nahm ihr freies Handgelenk in beide Hände und massierte es ebenfalls. Doch bevor sie sich versah, hatte er die Armfessel wieder um ihr Gelenk einrasten lassen. Er trat einen Schritt zurück und griff ihre Füsse, an denen er Jasmin solange über den Boden zog, bis sie rücklings mit erhobenen Armen auf dem Boden lag. Er setzte sich mit seinem ganzen Gewicht auf ihre Knie, griff die Tasche, die in seiner Reichweite stand und fischte zwei Lederfesseln heraus, die er um ihre Fußgelenke schnallte. Zwei lange Stricke zog er ebenfalls herbei und befestigte diese an den Fußfesseln. Den einen Strick warf er dann von sich, mit dem anderen stand er auf und ging an eine Raumecke, wo er nach einer der reichlich vorhandenen Möglichkeiten suchte, diesen anzubinden. Er zog ihn stramm und band ihn dort fest.

Jasmin zog das freie Bein zu sich, doch der Fremde konnte sich das zweite Strickende greifen, ohne in Reichweite ihres freien Fußes zu müssen und so ohne Gefahr, eventuell einen Tritt abzubekommen. Diesen Strick zog er zur anderen Ecke des Raums und spannte ihn, bis Jasmin mit weit gespreizten Beinen auf dem Boden hingespannt dalag. Sie ruckte kurz an den Fesseln, doch sie spürte, daß es sinnlos war. Mittlerweile war der Fremde in dem albernen Aufzug mit seiner Aktentasche neben Jasmins Kopf getreten und betrachtete sein Werk. Er beugte sich nun neben sie und griff ihr ans Kinn. Mit einem kräftigen Druck gegen den Kiefer zwang er sie, den Mund zu öffnen. Mit der anderen Hand presste er ihr eine Art Sauerstoffmaske über Mund und Nase. Ein kleines, dünnes Kunststoffrohr ragte zwischen ihren Zähnen in den Mundraum. Verschiedene Schläuche hingen aus dieser Maske, die er mit einem elastischen Riemen hinter ihrem Kopf festzurrte. Jasmin atmete hektisch, konnte aber durch die verschiedenen Schläuche deren genaue Bedeutung sie noch nicht verstand, frei Luft holen. Mit einer Plastikkappe verschloss der Fremde nun den Schlauch, der mit dem Rohr in Jasmins Mund endete. Die anderen beiden Schläuche schienen Ventile zu besitzen: durch den einen sog sie die Luft ein, durch den anderen verließ ihr Atem die Maske wieder.

„Magst du den Geruch von Gummi, meine Kleine?“ Er bückte sich neben sie hin und schob den Schlauch, durch den Jasmin einatmete, in den Hosenbund seines Latexanzuges. Sofort strömte ein strenger Geruch in ihre Nase, ein Gemisch von männlichem Schweiss, Gummi und intensivem Genitalgeruch. Sie verzog das Gesicht bei dieser Duftnote, worauf der Fremde ihr mit einem häßlichen Grinsen sanft über die Wangen fuhr. „Tief einatmen, meine Kleine. Geniesse es in vollen Zügen!“ Er begann sich mit der einen Hand am Genital zu reiben während er mit der anderen vom Gesicht über den groben Leinenstoff ihres Oberteils sanft abwärts fuhr. „Dann wollen wir doch mal deinen Duft kosten“, begann er, als er an ihrer nassen Windel angelangt war. Er beugte sich über sie, öffnete die Klebeverschlüsse und hielt seine Nase direkt über ihren Schambereich, um genußvoll und tief einzuatmen. „Welch ein Duft, teste selbst!“ Er zog den Schlauch aus seiner Hose und hielt ihr das Endstück in den Schritt. Widerlich intensiv zog Jasmin ihr eigener Schamgeruch einer längeren Zeit ungewaschenen Vagina in die Nase, daß ihr fast schlecht wurde. Er zog ihr die nasse Windel unter dem Hintern heraus und griff dann wieder in seine Aktentasche. Hervor kam eine Art Dildo, hohl und oft durchbrochen wie ein Sieb, den er auf das Schlauchende aufdrückte. Dieses Teil schob er ihr nun mit einer entschlossenen Drehung tief in die Scheide. Bei jedem Atemzug Jasmins röchelte nun die Luft zwischen ihren Beinen in den Dildo, vermischte sich mit ihrem extremen Schamgeruch und wurde dann durch den Schlauch zu ihrer Nase geführt. Etwas Widerlicheres hatte sie noch nie erleben müssen.

Doch der Fremde hatte noch mehr zu bieten. Er zog einen Trichter aus seiner Tasche und setzte ihn auf das Kunststoffrohr, das in ihren Mund ragte. Ihr Kopf war zwischen den hochgezogenen Armen eingeklemmt, sie konnte ihn nicht zur Seite drehen, als er ihre nasse Windel mit beiden Händen packte und ihren Inhalt durch kräftiges Auswringen in den Trichter laufen ließ. Ein strenger, salziger und bitterer Geschmack kalten Urins ergoß sich in ihren Mund, sie verschluckte sich, hustete, doch immer wieder lief diese Brühe nach. Sie hatte keine andere Wahl, als mit ein paar beherzten Schlucken dieses ekelerregende Getränk hinter sich zu bringen, während ihr noch immer ihr Intimgeruch bei jedem Atemzug fast die Luft verschlug. Kaum war der Trichter geleert, wandte der Fremde seine Aufmerksamkeit ihren Brüsten zu. Er raffte den groben Stoff so weit nach oben, bis sie voll seinem Zugriff ausgeliefert waren. Mit einem weissen Seil begann er zielstrebig damit, die Brüste stramm einzuschnüren, bis es stramm gespannte, glänzende Bälle waren, deren Färbung zunehmend dunkler wurden. Als er beide in dieser Art vorbereitet hatte, stieg er aus seiner Latexhose und ließ sich auf ihrem Bauch nieder. Er griff die dunklen Bälle, presste sie zusammen und schob sein hartes Glied dazwischen. Mit einem Stöhnen begann er seine rhythmischen Stoßbewegungen.

Jasmin hatte dabei ganz andere Probleme: sie bekam kaum noch Luft zum atmen, nachdem er teilweise auf dem Schlauch saß, durch den ihr der Intimgeruch zugeführt wurde. Wahrscheinlich hielt der Fremde ihr wildes Hin und Herwerfen des Kopfes für Erregung, dabei war Jasmin verzweifelt damit beschäftigt, die Maske durch die Bewegung an den Schultern immer wieder so weit vom Gesicht abzuheben, um etwas Luft zu schnappen. Seine Stöße wurden heftiger und als es in ein wildes Gerammel überging, hob er sein Hinterteil soweit, daß der Schlauch endlich wieder entlastet wurde. Fast zeitgleich und begleitet von lautstarkem Stöhnen spritzte er seinen Samen zwischen ihre Brüste. Der hochgeraffte Stoff schützte Jasmins Kopf größtenteils davor, größere Ladungen abzubekommen, das meiste ging in das grobe Gewebe und lief von dort mit zäher Langsamkeit auf ihren Körper. Ein Spritzer hatte wohl doch ihr Haar erreicht, denn sie spürte, wie ihr etwas Feuchtigkeit auf die Stirn tröpfelte. Als der Fremde endlich den letzten Zucker getan hatte, ließ er sich einfach zur Seite fallen und lag erschöpft und schwer atmend neben Jasmin auf dem Boden, während sie noch immer mit dieser Maske gestraft war. Er brauchte etliche Minuten, bis er sich soweit erholt hatte, um seine Siebensachen zusammenzusuchen. Ohne große Umschweife nahm er ihr Maske, Saugschlauch, Stricke von den Brüsten und die Fußfesseln ab und packte alles in seine Tasche. Ohne sie eines Blickes zu würdigen kleidete er sich an. „Du bist eine echte Drecksau, ich werde dich weiterempfehlen“, war alles, was er zu ihr sprach, bevor er den Raum verließ.

Jasmin wartete noch, bis seine Schritte auf dem Flur verklungen waren, dann raffte sie sich auf und rutschte näher zu der Stelle, an der ihre Handfesseln befestigt waren. Sie hatte nun soviel Bewegungsfreiheit, um ihr grobes Oberteil wieder über die eingenässten Brüste zu streifen.

Sie blickte überrascht auf, als sich die Tür öffnete. Barbara stand im Rahmen. „Du siehst mitgenommen aus, mein Kind. Und du stinkst ganz abscheulich. Es wäre wirklich Zeit für dich, ein Bad zu nehmen. Was hältst du davon? Ein schönes langes Vollbad mit duftendem Öl, anschließend in zarter Seide und Spitze ein fürstliches Mahl?“

Das Verlangen stand Jasmin in ihr beschmutztes Gesicht geschrieben. „Dann komm.“ Barbara löste die Kette der Handfesseln vom Haken und führte sie daran aus der Tür. Ihre nackten Füße waren auf dem einfachen Betonboden des Ganges kaum zu hören, während Barbara mit festen Schritten in ihren schwarzen Pumps mit überlangen Absätzen fast angsteinflößende Geräusche erzeugte. Nach einigen Minuten traten sie in ein Bad, das die bisherige Tristheit der Räumlichkeiten und Flure vergessen ließ. Barbara zog sie sanft in den duftenden Raum, in dem schon der parfümierte Wasserdampf eines eingelassenen Vollbades im Raum stand. „Komm mein Kind, das Wasser wartet.“ Weisser Marmor, goldene Armaturen, raffinierte Beleuchtung und große Spiegel. Bereitwillig hielt Jasmin die Handgelenke hin, um sich die Fesseln abnehmen zu lassen. Barbara half ihr, die grobe Oberbekleidung über den Kopf zu ziehen und führte sie dann galant zur Wanne. Vorsichtig streckte Jasmin einen Fußzeh ins Wasser um die Temperatur zu prüfen. Wohltemperierte Wärme empfing sie und so stieg sie nun in die große Wanne und ließ sich sanft hineingleiten, während das heisse Wasser angenehm auf der Haut prickelte. Barbara ließ sich auf dem Wannenrand nieder, wohlwollend lächelnd. „Noch etwas Öl?“ Sie nahm eine der Flaschen vom Wannenrand, schraubte sie auf, roch daran und ließ dann einen kräftigen Schuß in das Badewasser gleiten.

„Und? Tut gut?“

„Phantastisch – eine Wonne nach dieser langen Zeit. Ich wundere mich, daß ich mir keine böse Erkältung in diesem kalten Kellerloch geholt habe.“

„Wie denn, so heiss wie du immer wieder warst…“

„Das war nicht lustig.“

„Na meine Kleine, du wirst mir doch nichts vormachen wollen. In deinem Verlies ist eine Videokamera, auf der ich öfter gesehen habe, daß du dem ganzen durchaus anregende Momente abgewinnen konntest.“

Jasmin blickte ertappt auf die Wasseroberfläche, als ihr die Röte ins Gesicht schoss. „Du hast zugeschaut?“ fragte sie deutlich leiser.

„Sicher, einiges davon ist auch auf Video, du kannst es gerne vorgespielt bekommen.“

Jasmin schüttelte den Kopf. Geheimnisse waren hier wohl nicht einfach für sich zu behalten.

„Es gab aber einiges, was mir nicht gefallen hat“, beharrte sie trotzig auf ihrer Aussage.

„Wart ab, wenn du hier erstmal mehr erlebt hast, wirst du dich mit immer mehr Sachen anfreunden können und sie sehr zu schätzen lernen. Am Anfang sind einige Praktiken irritierend, stürzen dich in Konflikte, erzeugen Gewissensbisse. Im Laufe der Zeit werden diese Gewissensbisse verschwinden, dann wirst du in vollen Zügen deine wahre Neigung geniessen können.“

„Was meinst du damit? Du willst mich hierbehalten?“

„Genau das. Und du wirst es lieben lernen. Du wirst es lieben, sich um nichts kümmern zu müssen, weder um Alltagsprobleme wie Wäsche und Essen noch um Geld oder Wohnung, du wirst es lieben, jede Minute in der du wach bist, zu fühlen, sich ganz der Lust und deiner Neigung hinzugeben. Ich werde dich in deiner Entwicklung führen. Du bist eine Vollblutmasochistin, das habe ich während der ersten Begegnung schon gesehen. Du hattest nur noch keine Gelegenheit, diese Leidenschaft, die in dir schlummert, voll kennenzulernen, auszuleben und auszukosten. Ich werde dich führen und du wirst staunen, welche ungeahnte Lust dies dir bereiten kann, wenn du dich dabei erst richtig fallenlassen kannst.“

„Aber ich habe eine Wohnung und ich habe auch einen Job und damit Geld, was ist damit?“

„Mach dir keine Gedanken, ich habe mich um alles gekümmert. Stell dir vor, du bist in deinem Jahresurlaub in einem fremden Land. Geniesse diesen Urlaub.“

Barbara erhob sich vom Wannenrand. Sie nahm einen aufgeklappten Ring, der an einer messingfarbenen Kette neben dem Kopfende der Wanne hing. Bevor Jasmin auch nur registrierte, was passierte, hatte ihr Barbara dieses Halseisen schon umgelegt und eingerastet. „Ich komme gleich wieder und bringe dir deine Wäsche. In einer halben Stunde etwa wird die Tafel für dich gedeckt sein. Bevor es soweit ist, wird dir unser Arzt nebenan eine Spirale einsetzen.“

„Aber ich habe die Pille…“

„… schon seit Tagen nicht mehr genommen“, beendete Barbara ihren angefangenen Satz.

Jasmin zuckte die Schultern. Ihr gingen so viele Sachen durch den Kopf, daß sie sich darüber nun erstmal keine Gedanken machen wollte. Sie hörte noch nicht einmal das Schließen der Tür, als Barbara den Raum verließ, sondern schloß die Augen und liess das Wasser weiter über sich schwappen. Zugegeben, in der Zeit in diesem Verließ gab es immer wieder Momente, in denen sie durchaus Erregung verspürt hat. Schon allein das Vorhandensein von Fesseln und die damit verbundene Bewegungseinschränkung war in der Lage, sie zu stimulieren. Sie ertappte sich dabei, als ihre rechte Hand über das Halseisen strich, während die linke mit dem Daumen ihre harten Brustwarzen streichelte. Ein Lächeln glitt über ihr Gesicht, ganz Unrecht hat Barbara vielleicht doch nicht mit ihrer Einschätzung. Okay, der Gummimensch war ihr doch zu abgefahren gewesen, obwohl manche seiner Praktiken ihre Phantasie beflügeln konnten. Und je länger sie diesen Gedanken nachhing, um so interessanter wurden ihre Phantasien. Kaum verwunderlich, daß sie völlig in sich versunken war und ihre geschickten Finger kräftig über ihre Vulva rieben, als Barbara wieder in das Badezimmer trat. Ein Lächeln glitt über ihr Gesicht und sie ließ sich auf dem Wannenrand nieder um der hocherregten Jasmin eine Weile zuzuschauen, wie diese mit geschlossenen Augen und immer schneller werdendem Atem ihrem Höhepunkt entgegenfieberte. Sie begann damit, rhythmisch zu stöhnen während ihre Finger den Takt vorgaben und ihre Lust nach oben peitschten. Endlich der befreiende Aufschrei, als ihr Höhepunkt sie überflutete, sie erbeben und nach einer Weile entspannt ins Wannenbad zurücksinken ließ.

Es dauerte dann noch etwas, bevor sie die Augen langsam öffnete. Erschreckt nahm sie die süffisant lächelnde Barbara am Wannenrand war und sofort schoß ihr wieder die verlegene Röte in die Wangen. Barbara stand auf und legte die gefaltete Wäsche zur Seite. Sie öffnete das Halseisen, nahm ein großes weisses Badetuch und hielt es Jasmin auffordernd hin. Die Badezeit schien abgelaufen zu sein. So folgte Jasmin der Aufforderung und hüllte sich in das Badetuch um sich abzutrocknen. Barbara machte keine Anstalten, den Raum zu verlassen, so blieb ihr nichts anderes übrig, als sich unter ihren Augen anzukleiden. Sie legte das Badetuch zur Seite und griff nach dem Stapel Wäsche. Ein Slip aus weisser Spitze, vom Gefühl her wohl eine Mischung aus Baumwolle und Seide, keine Spur von Kunstfaser, kein Kratzen an der Spitze. Der passende BH mit formenden Bügeln. Als Jasmin zu den bereitliegenden schwarzen Strümpfen greifen wollte, hob Barbara die Hand und deutete auf den Schminktisch. „Das wollen wir nicht vergessen. Schmink dich ruhig etwas kräftiger, bei dem Kunstlicht hier kommt das sonst nicht zur Geltung. Die Augen kräftig tuschen, den kirschroten Lippenstift, nicht zu vergessen den Nagellack. Auch die Fußnägel!“

Jasmin nickte und ließ sich auf dem Badehocker vor dem Spiegel nieder, um ihr Make Up zu beginnen. „Deine Haare steckst du hoch und wirst diese Perücke tragen!“ Jasmin blickte zu der Haarpracht: schwarze, schulterlange Haare die über die Ohren fallen und mit Pony in die Stirn reichen. Ihr Geschmack war das nicht unbedingt, aber der war offensichtlich hier nicht gefragt.

So war sie dann einige Zeit beschäftigt, bis auch der Nagellack trocken war und sie sich fertig ankleiden konnte. Die schwarzen Strümpfe waren nicht für halterlosen Gebrauch gedacht, doch es lag auch der passende Strumpfgürtel dabei. Eine weisse, zarte und leicht transparente Bluse mit weiter gerüschter Spitze an den Ärmeln und die Knopfleiste entlang und ein zeitloser grauer, knielanger Rock mit schwarzem Gürtel vervollständigten die Kleidung. Schwarze Pumps mit nicht zu hohen Absätzen – wie lange hatte sie schon keine Schuhe mehr getragen? Beim Überziehen der falschen Haarpracht fehlte ihr dagegen jede Übung. So hatte sie einige Mühe, bis die letzten Strähnen ihrer rotbraunen Haare komplett verschwunden waren. Als sie schließlich fertig war, wurde sie ausgiebig und von allen Seiten von Barbara gemustert: „Für heute ist´s ganz angemessen. Ab morgen gibt’s was aufreizenderes. Und nun komm!“

Barbara führte sie diesmal ohne jede Fessel in einen anderen Raum. Verwundert nahm Jasmin zur Kenntnis, daß hier ein richtiggehendes ärztliches Behandlungszimmer existierte. Und im Mittelpunkt ein moderner Gynäkologenstuhl, darüber eine Behandlungslampe fast wie in einem Operationssaal. Der Arzthocker und in Griffnähe drei Rollschränkchen, auf denen diverse Apparaturen und Gerätschaften bereitlagen, teilweise steril eingeschweisst. Jasmin wandte sich um, als sich hinter ihr die Tür öffnete und ein älterer, kleiner Mann mit wenigen Haaren, Brille und Ledertasche eintrat. „Guten Tag zusammen.“ Kaum daß er die beiden eines Blickes würdigte, stellte er seine Tasche auf einen Schreibtisch in Wandnähe, griff sich einen Arztkittel vom Haken und deutete beim Überziehen flüchtig auf den Stuhl: „Machen Sie sich schonmal frei und nehmen Sie Platz“, bevor er begann, sich ausgiebig die Hände zu waschen. Jasmin zog den Rocksaum hoch und wollte sich das Höschen herabziehen, als sie merkte, daß sie erst die Strapse lösen musste. So hatte sie etwas Fummelei, bevor sie sich auf dem Stuhl niederließ und die Beine dann in die Halteschalen legte. Da stand der Arzt auch schon zwischen ihren Beinen und zurrte breite Riemen mit Klettbändern um ihre Unterschenkel.

„Die Arme bitte entspannt auf die Armlehnen!“ Auch hier Klettbänder um die Handgelenke, um den Ellbogen, einen Gurt stramm um die Hüfte und noch zwei Gurte um die Oberschenkel, direkt unterhalb des Schritts. Alles was Jasmin nun noch bewegen konnte war den Oberkörper leicht zu heben, doch sehen konnte sie nichts, denn ihr Rocksaum wurde mit zwei Klammern nach oben gezogen und versperrte ihr den Blick zwischen ihre Beine. Sie konnte sich nicht erinnern, daß sie jemals an einem gynäkologischen Stuhl Fixierungsbänder erlebt hatte, für den Arzt schien dies aber eine völlig normale Prozedur zu sein. Sicher, es war etwas schmerzhaft, als er ihr etwas gefühllos das kalte Vaginalspekulum mit Nachdruck in die Scheide drückte, doch schließlich war Jasmin nicht zum ersten Mal bei einem Frauenarzt und noch keiner hatte sie mit Fesseln an den Stuhl gebunden. Obwohl sie zugeben mußte, daß das Gefühl, in dieser Stellung fixiert zu sein, durchaus einen erotischen Reiz auf sie hatte und sie biß sich auf die Lippen, als ihr klarwurde, daß dem Arzt dies nicht entgehen konnte. Doch schon schnell wurde sie wieder aus ihren Träumen geholt, als der Arzt begann, das Spekulum ungewohnt weit zu spreizen und dies mit einem ziehenden Schmerz verbunden war. „Das tut weh“, versuchte sie einen Einwand vorzubringen.

„Sicher“, erwiderte er ohne aufzublicken und anstatt sich um ihren Einwand zu kümmern, drehte er das Rädchen noch ein paar Umdrehungen weiter, was von Jasmin mit leisen Schmerzenslauten quittiert wurde. Ihre Schamlippen, ihr Scheideneingang mußte kurz vor dem Zerreissen stehen.

„Gleich vorbei.“ Jasmin hatte den Kopf mit geschlossenen Augen zur Seite gelegt und krallte sich fest an die Armlehnen. Sie spürte Berührungen tief in ihr drin, als er wohl die Spirale in ihr an den gewünschten Platz bugsierte. Dann endlich lockerte sich der Spreizer und wurde aus ihrer Vagina entfernt. Jasmin atmete erleichtert auf und begann sich wieder zu entspannen. Völlig überraschend kam daher ein Stich in ihr Hinterteil.

„Ruhig, nicht bewegen, entspannen!“ Er hatte ihr tatsächlich eine Spritze gesetzt und drückte ihren Inhalt nun vollständig in ihre Pobacke. „Ein kleines Pflaster noch und fertig.“ Er löste den hochgezogenen Rocksaum von den Klammern und ließ den Stoff über ihre Blöße fallen. „Sie können sich nun anziehen.“ Mit ein paar Handgriffen waren alle Gurte gelöst und Jasmin hob die Beine aus den Halterungen. „Es könnte passieren, daß sie in den kommenden Stunden Hitzewallungen und Schweißausbrüche bekommen. Das ist kein Grund zu Besorgnis und verschwindet bis morgen früh.“ Jasmin wagte nicht zu fragen, was er ihr gespritzt hatte sondern zog sich den Slip wieder an und brachte ihre Kleidung in Ordnung, während der Arzt sich kurz mit Barbara unterhielt, bevor er grußlos verschwand.

„Alles klar?“ fragte Barbara. Jasmin nickte nur.

„Dann komm, du hast dir dein Essen redlich verdient“.

Barbara nahm sie an der Hand und führte durch dieses Labyrinth der Gänge in einen nur mit Kerzen beleuchteten Raum. Im Hintergrund des Raums stand eine weitere junge Frau. Sie trug völlig identische Kleidung wie Jasmin, die gleiche Perücke, die gleichen Schuhe, auch ihre Größe und ihr Alter dürfte sich nicht maßgeblich unterscheiden. Ihre neugierigen, dunklen Augen unter fein gezupften Augenbrauen blickten Jasmin forschend an.

„Darf ich bekanntmachen: Eva, Jasmin. Ich wünsche Euch ein angenehmes Essen.“

Sprachs und verschwand.

Die beiden Frauen standen sich noch einen Moment lang gegenüber, dann brach Eva das Schweigen und deutete auf einen der beiden Stühle an der gedeckten Tafel: „Nimm doch Platz.“

„Danke.“ Jasmin trat an den Tisch und ließ sich auf dem Stuhl nieder. Es war für zwei Personen und mehrere Gänge gedeckt.

„Einen trockenen Rotwein?“

Jasmin nickte und Eva trat mit einer vollen Flasche neben sie und schenkte ihr ein. Anschließend füllte sie sich selbst ihr Glas und setzte sich dann gegenüber. Jasmin spürte Evas forschenden Blick und wich diesem mit gesenktem Kopf aus.

„Gleich kommt die Vorspeise. Kann nicht mehr lange dauern.“

Eva hob ihr Glas und hielt es auffordernd in die Höhe. Jasmin folgte zögernd und stieß mit ihr an, um an dem Wein zu nippen.

„Du bist noch nicht lange hier?“

Jasmin schüttelte den Kopf. „Nein.“

„Wie bist du hierher gekommen?“

„Ich möchte da jetzt nicht drüber sprechen.“

Ein Glocke im Hintergrund ertönte und Eva erhob sich.

„Dann lass uns erst etwas zu uns nehmen.“

Aus einem Speisenaufzug nahm sie ein Tablett mit zwei Schüsseln Salat und einen Korb Weißbrot.

Jasmin hatte wirklich einen Bärenhunger und mußte an sich halten, nicht sofort zu beginnen, wie eine Ausgehungerte den Salat mit den darüberliegenden gebratenen Streifen dunklen Fleisches in sich hineinzustopfen, sondern zu warten, bis ihre Gesprächspartnerin sich ebenfalls gesetzt und ihr einen guten Appetit gewünscht hatte.

„Du scheinst lange nichts vernünftiges bekommen zu haben, hm?“ fragte Eva, als sie bemerkte, wie schnell Jasmins Schüssel leerer wurde.

Jasmin nickte nur etwas verlegen und bremste sofort ihr Tempo, um nicht unhöflich zu wirken.

„Was machst du hier?“ versuchte sie dann doch, ein Gespräch zu beginnen.

Eva lächelte etwas gequält: „Wie kann man das am besten beschreiben?“ Sie hielt ihr Glas nachdenklich in der Hand und blickte zur Decke. „Ich befriedige Bedürfnisse. Ich bin hier um die Lust von anderen und nach Möglichkeit auch meine eigene zu erfüllen.“

„Das hört sich sehr vorsichtig umschrieben an.“

„Da magst du recht haben, aber ich scheue mich davor, mich als Prostituierte zu bezeichnen. Ich verkaufe mich nicht für Geld.“

„Was dann?“

„Ich diene. Ich lebe hier in freier Kost und Logis und leiste dafür das, was man von mir erwartet. Ich habe hier sehr viele Annehmlichkeiten. Bestes Essen, edle Kleidung zum Beispiel. Und ich muß sagen, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit habe ich mich an meine Tätigkeit gewöhnt, ja es macht mir meistens sogar Spaß, denn es kommt meinen Neigungen entgegen.“

Jasmin knabberte an einem Stück Fleisch. „Könntest du gehen wenn du wolltest?“

Eva stocherte nachdenklich in ihrer Schüssel. „Das dürfte nicht so einfach sein.“

„Das heisst, du bist hier eingesperrt? Eine Gefangene?“

„Keine Gefangene. Eher das, was man als Sklavin bezeichnet. Eine Sklavin im goldenen Käfig vielleicht.“

„Was meinst du damit?“

„Nun, eine Gefangene ist eingesperrt und kann nicht entkommen. Aber sie hat noch ihren Willen. Eine Sklavin gehört ihrem Herrn mit Haut und Haaren und ist ihm völlig ausgeliefert. Eine Sklavin hat keinen Willen und Widerspruch wird ihr ausgetrieben.“

Jasmin blickte sie etwas erschrocken an. „Aber das geht doch nicht! Du bist doch ein freier Mensch, du hast doch einen Willen, den kann dir doch niemand nehmen!“

Eva schob die geleerte Salatschüssel von sich. „Du wirst es erleben, daß auch in der heutigen Zeit so etwas möglich ist. Ich habe das vorher auch nicht für möglich gehalten und fand es reizvoll, mich in Rollenspielen mit dergleichen auseineinanderzusetzen, da mich dieses Thema faszinierte. Aber das war etwas ganz anderes – ein Rollenspiel ist nie Realität, selbst wenn man vereinbart hat, ohne Codewort zu spielen. Man weiss genau, das Spiel hat irgendwann ein Ende und dann ist alles wieder wie vorher. Aber dies hier ist etwas anderes. Dies ist kein Spiel mehr, dies ist Realität und mittlerweile mein einziger Lebensinhalt geworden.“

Eva stand auf und nahm das geleerte Geschirr um es zum Speisenaufzug zu tragen. Jasmin füllte inzwischen die Rotweingläser erneut.

„Du sagst „mittlerweile“- wie lange bist du schon hier?“

Eva zuckte die Schultern. „Ich habe aufgehört zu zählen. Nach der Anzahl der Spritzen wohl 15 bis 20 Monate.“

„Was für Spritzen?“

„Alle Vier Wochen gibt es eine Spritze zur Empfängnisverhütung.“

„Ja. Hast du keine bekommen?“

„Doch, aber man hat mir doch eine Spirale eingesetzt!“

Eva lachte. „Die ist aber bestimmt nicht zur Verhütung geeignet!“

„Bitte? Warum hat man mir dann dieses Teil eingesetzt?“

„Das wirst du bald spüren. Das ist ihre Methode, dich völlig in ihre Hand zu bekommen. Sie haben die absolute Macht über dich. Sie können dich damit in den Himmel der Ekstase schicken oder in die Hölle der Schmerzen und Krämpfe, vielleicht sogar vernichten.“

Eva setzte sich wieder ihr gegenüber. „Diese Spirale ist ein teuflisches Stück. Sie wird über Funk gesteuert und arbeitet wohl mit einer Art Reizstrom. Je nach Stärke wirst du davon entweder wahnsinnig geil und kannst deine Lust nicht mehr unterdrücken oder aber sie schickt dir harte Stromstöße in den Körper, daß sich dein Leib verkrampft, deine Beine wegbrechen und du zuckend und vor Schmerz schreiend am Boden liegst und dir nicht mehr helfen kannst. Hier in diesem Gebäude gibt es einen Sender, der deine Spirale ruhig hält. Solltest du es auch nur versuchen, dich von hier zu entfernen, du würdest keine drei Straßen weit kommen. Sobald du für eine gewisse Zeit aus dem Funkbereich kommst, wird es für dich sehr unangenehm. Niemand außer diesem Arzt, der dir diese Spirale eingesetzt hat, kann sie entfernen. Es gibt das Gerücht, daß sie Säurekapseln enthält, die sie in deinen Unterleib jagt, wenn jemand mit Gewalt versuchen sollte, dieses Stück aus dir herauszuholen. Richtige Schauergeschichten. Diese Säure würde deinen Unterleib völlig zerfressen und wenn du es wirklich überleben solltest und nicht qualvoll an den inneren Blutungen gestorben bist, so würdest du deines Lebens nicht mehr froh und als Krüppel mit Schmerzen und von vielen Apparaten abhängig nur noch auf das Ende warten. Aber wie gesagt, das sind Gerüchte, ich will dich nicht verängstigen. Aber ich will dich auch warnen. Ich für meinen Teil würde das Risiko, das auszuprobieren jedenfalls nicht eingehen.“

Jasmin lief ein Schauer über den Rücken. Mit offenem Mund hatte sie fassungslos Evas Erzählung gelauscht.

„Das klingt sehr utopisch“, erwiderte sie, als sie sich wieder gefaßt hatte.

„Wahrscheinlich, ja. Daß es keine Utopie ist, wirst du schon bald spüren, denn jede Nacht wirst du irgendwann durch ihr erregendes Kribbeln geweckt und deine Lust wird dir den Schlaf rauben.“

Jasmin kaute auf den Lippen. Das wiederum hörte sich für sie schon wieder reizvoll an.

Der Glockenklang des Speisenaufzugs unterbrach das Gespräch und Eva stand auf, um den nächsten Gang herauszuholen. Jasmins Blick glitt über Evas Konturen und blieb an ihrem wohlgerundeten Hinterteil hängen. Sie musste eingestehen, daß Eva einen sehr wohlproportionierten Körperbau besaß. Sie fand ihren eigenes Becken etwas zu breit und ihre Taille nicht schmal genug. Auch Evas Gesichtszüge hatten eine bestechend klassischen Schnitt mit markanten Wangenknochen, einer schmalen Nase und einer Lippenform, die man ohne zu übertreiben als Kussmund bezeichnen könnte. Schnell ließ Jasmin ihren Blick von Eva ab auf die Teller gleiten, als Eva näherkam. Ein Fischgericht mit Blattspinat und frittierten Kartoffelscheiben lachte sie an.

„Noch ein Glas Rotwein?“ fragte Eva.

„Ein halbes, er steigt mir schon zu Kopf“.

„Man sieht es“, erwiderte Eva lächelnd mit Blick auf Jasmins gerötete Wangen.

„Wie bist du hierher gekommen?“ fragte nun Jasmin.

„Das ist eine lange Geschichte. Ich bin freiberufliche Designerin, und nach dem abgeschlossenem Studium von hier nach da gezogen, immer den größeren Jobs hinterher. Manche Jobs bestanden nur in der Bildbearbeitung, wenn es drum ging, Produkte in Prospekten besser aussehen zu lassen. Verändern, im Computer aufpolieren, du verstehst?“

Jasmin nickte mit vollem Mund.

„Lieber entwarf und gestaltete ich selbst, aber da war ich nicht so mit Auftraggebern gesegnet. Ich habe da teilweise Alltäglichkeiten wie schnöde Eierbecher und poppige Accessoires entworfen. Gürtelschnallen, Schmuck. Irgendwann bekam ich eine Anfrage von einem Schmuckhersteller, der auch in der SM-Szene tätig war. Ich sollte eine neue Kollektion SM-tauglicher Sachen entwerfen. Da konnte ich mir erst gar nichts drunter vorstellen und musste mich da dann erst einmal mit befassen. So bin ich dann auf Sexmessen aufgetaucht und habe mir da diverse Sachen angeschaut, habe alle möglichen Informationen, Prospekte und Bilder gesammelt und mich damit beschäftigt, wie man reizvollen Schmuck gestaltet, der sich zugleich durch seine Beschaffenheit von herkömmlichem Schmuck unterscheidet.“

„Was soll das zum Beispiel sein?“

„Es geht los mit simplen Piercingringen. Das interessierte aber kein Schwein, da ist das Angebot schon sehr groß. Es sollte schon etwas sein, was andere eben nicht führen. Raffinierte Keuschheitsgürtel zum Beispiel. Die mussten tragbar sein, dekorativ aussehen, ihre Funktion erfüllen und durch etwas Zubehör für die Trägerin erniedrigend oder demütigend. Sehr gut kam auch die Bauchkette an, eine dünne, goldene Kette mit einem Spezialverschluss, der sich nicht mehr öffnen ließ. Sehr attraktiv, kann man sich auch in der Öffentlichkeit zeigen. Nicht mehr für die Öffentlichkeit gedacht war dann das Perlenband, das vorne und hinten eingehakt war und stramm durch den Schritt gezogen wurde.“

„Du hast Phantasie.“

„Das schon, ja. Braucht man auch in diesem Beruf. Und ich muß zugeben, daß mich dieser Job neugierig gemacht hat auf dieses SM-Gebiet. Ich bekam von meinen Entwürfen stets ein Muster und fand es sehr spannend, das dann auszuprobieren. Bei der Präsentation der Kollektion war ich dann auch anwesend und dort lernte ich auch die Herrin und den Herrn kennen. Und war so fasziniert von ihrer Ausstrahlung, daß ich ihrer Einladung, mich für eine Nacht in ihre Hand zu begeben, nur zu gerne folgte. Ihre einnehmende, dominante Art hatte mich gleich in den Bann geschlagen.“

„Bist du… lesbisch?“

Eva grinste sie breit an. „Sag nur – du hast noch nie was mit einer Frau gehabt?“

Jasmin schüttelte bestimmt den Kopf. Eva blickte sie mit glitzernden Augen und einem verschmitzten Lächeln an, ging aber nicht weiter auf dieses Thema ein, sondern fuhr mit ihrer Erzählung fort: „Ich bin also ihrer Einladung gefolgt und muß sagen, daß sie nicht zuviel versprochen hat. Diese Nacht war zwar völlig anders, als ich sie mir vorgestellt hatte, machte mir aber Lust auf mehr. Zum zweiten Treffen bestellte sie mich dann hier ins Hotel. Und das wars dann, seitdem bin ich hier.“

„Ein Hotel?“

„Wusstest du das nicht? Wir sind hier im exklusivsten Hotel der Stadt. Oder besser gesagt, darunter. Irgendwo unter der Tiefgarage in die darunter betonierten Geschosse, von deren Existenz draussen niemand weiss.“

„Und du bist seitdem nicht mehr hier rausgekommen?“

„Doch schon. Öfter. Ich werde dann zu Kunden nach Hause gefahren, wenn dies vom Kunden so gewünscht wird.“

„Das heisst, du kannst diesen angeblichen Funkbereich der diese Spirale ruhighalten würde, doch verlassen?“

„Glaub das bloß nicht. Für diese Hausbesuche gibt es spezielle Koffer. Kleine verschlossene Aktenkoffer, die der Fahrer im Haus abstellt und mit einer kleinen Kette irgendwo im Haus angekettet wird. Sollte jemand versuchen, den Koffer zu öffnen oder nur die Kette durchzuschneiden, wird es sehr unangenehm. Maria, einer früheren Teamkollegin von mir erging es da mal sehr schlecht. Der Kunde war zu neugierig und machte sich an der Kette zu schaffen. Der Sender löste aus und sie lag am Boden, von Krämpfen und Schmerzen geschüttelt. Worauf der Kunde Panik bekam, zum Glück aber bei der Herrin anrief, anstatt die Ambulanz zu verständigen. Maria wurde dann schleunigst abgeholt aber sie brauchte dennoch Tage, bis sie sich davon erholte. Starke Magenschmerzen, Durchfall, Erbrechen, immer wieder verkrampfende Oberschenkel, die ersten Stunden konnte sie keinen Schritt tun. Es dauerte Tage, bis sie wieder normal ohne Ausfälle laufen konnte.“

Eva sah, daß Jasmin mittlerweile ihren Teller geleert hatte, während sie derart ins Gespräch vertieft, kaum zum Essen gekommen war und beeilte sich, dies nachzuholen.

„Das hört sich alles so unglaublich an“, stellte Jasmin fest. Eva wiegte den Kopf und zuckte mit den Schultern. „Du wirst es erleben. Es wäre gut für uns beide, wenn es dir nicht so schwerfallen würde, dich mit dem Leben hier anzufreunden.“

„Wieso für uns beide?“

„Wir sind ab sofort als Team einander zugeteilt. Wir werden zusammen leben, wahrscheinlich auch mal zusammen einen Kunden haben. Wenn du den Kunden oder die Herrin verärgern solltest, so werde ich dafür bestraft und umgekehrt.“

„Wie bitte? Was soll das denn?“

„Ist so. Auf die Art wird Gefügigkeit gefördert. Wenn du für meine Fehler ausgepeitscht wirst, versuche ich doppelt so gut zu sein, um dir dies nicht anzutun. Würde man mich selbst auspeitschen, wäre mir das manchmal eher egal. Deshalb möchte ich dich wirklich aufrichtig bitten, so gehorsam und fügsam wie nur möglich zu sein, sonst werde ich hier eine sehr harte Zeit haben. Ich kann dir versprechen, daß du alles aushalten kannst, was auch immer man mit dir vorhat, auch wenn es dir in dem Moment grausam oder absolut widerlich vorkommen mag. Schau mich an. Ich bin über ein Jahr hier, ich lebe, es geht mir gut, ich bin weder verstümmelt worden noch habe ich sonstige Behinderungen davongetragen.“

„Oh Gott, ich glaube, ich kann das alles nicht.“

„Du kannst, glaub mir. Du kannst es. Du bist hier, weil du für diese Dienste geeignet bist. Wenn es nicht deiner Natur entsprechen würde, hätten sie dich nicht genommen.“

„Ich weiss nicht, wenn sie sich in mir getäuscht haben?“

„Ich mache drei Kreuze, daß sie das nicht haben.“

Eva stand auf und räumte das Gedeck ab.

„Jetzt brauche ich eine Zigarette“, stellte Jasmin fest. „Rauchst du?“

Eva grinste. „Wir bekommen hier keine Zigaretten. Der Geruch könnte Kunden abstoßen. Aber ich habe neulich bei einem Hausbesuch eine halbe Packung verschwinden lassen.“ Sie beugte sich unter den Tisch und holte die verdrückte Packung hervor, die sie dort eingeklemmt hatte. An einer Kerze entzündete sie zwei Zigaretten und reichte Jasmin eine davon. Jasmin sog tief den Rauch ein und blickte dann nachdenklich auf den Lippenstift am Filter.

„Ich war einige Tage in einem kleinen Keller angekettet“, begann sie zögernd. „Ich vegetierte da wie ein Hund.“ Bei der Erinnerung daran begann sie zu zittern. „Ich pisste in Windeln und wurde am Ende noch von einem stinkenden Gummifetischisten benutzt“. Eva stand auf, trat neben Jasmin und nahm ihren Kopf tröstend in die Arme und strich ihr übers Haar. Jasmin brauchte ein paar Minuten, bis sie sich wieder beruhigt hatte.

„Es ist schwer am Anfang, ich weiss. Aber du wirst sehen, das legt sich schnell. Dir wird alles schon bald völlig normal vorkommen. Ich bin sicher, wir werden ein gutes Team. Die Herrin wird stolz auf dich sein. Die Kunden werden nach dir verlangen und je mehr nach dir verlangen, um so höher ist dein Kurs. Das sollte dir das größte Kompliment sein, dann weisst du, daß du gut bist. Solange du immer Kunden hast, ist alles gut.“

Jasmin blickte auf. „Und wenn mich keiner will? Was passiert, wenn mich keiner will? Wenn ich das alles nicht kann?“

Eva wandte sich ab.

„Eva! Was passiert dann?“

„Das solltest du nicht heraufbeschwören.“

„Was passiert dann? Komme ich dann frei?“ fragte Jasmin drängend.

„Sklavinnen kommen nicht frei, Sklavinnen werden verkauft.“

„Verkauft? An wen?“

„Wenn du Glück hast an einen Ölscheich und wirst dann in seinem Harem aufgenommen. Aber da habe ich noch nicht mitbekommen, daß das in den letzten Monaten vorgekommen wäre.“

„Und wenn ich Pech habe?“

„Böse Sache. Zuhälter, hauptsächlich im Ausland. Wirst dann in billigen Absteigen zur Prostitution gezwungen. Oder Videoproduzenten, wenn du Pech hast. Die machen dann unschöne Filme mit dir.“

„Was für Filme kann man mit mir machen, wenn ich mich weigere?“

„Genau solche. Die suchen Frauen, die sich weigern, die versuchen zu fliehen, die richtig schön schreien, flehen, betteln, kreischen. Und die dann doch mit Gewalt nach Strich und Faden fertiggemacht werden. Übelste Vergewaltigungen, Mißhandlungen, mit Drogen gefügig oder bewusstlos machen, Sex mit Tieren, Folterungen, bei denen Blut fließt.“

Jasmin standen die Tränen in den Augen.

„Du lügst.“

„Ich wäre froh, wenn ich das von mir behaupten könnte. Wir bekommen aber immer wieder solche Produktionen vorgeführt, um uns zu disziplinieren. Erst kürzlich wieder, sogar das Engelsgesicht, eine Bekannte von mir. Ich nannte sie so, weil sie ein etwas pummeligeres Gesicht und eine braune Engelsmähne hatte. Ich habe sie im Dunstkreis dieses SM-Ladens kennengelernt. Später traf ich sie wieder als ich schon hier war. Auch sie war der Herrin ins Netz gegangen und fand sich hier wieder. Doch sie musste feststellen, daß sie dafür überhaupt keine Ader hatte und hat bei den Kunden herumgeschrien und sich sehr unbeliebt gemacht. Schon bald war sie wieder verschwunden. Und nun habe ich sie wiedergesehen, auf einem Video, sie war kaum noch bei Sinnen. Ihr Körper übersät mit Striemen, hing sie in den Seilen und war geistig kaum noch anwesend. Sie saß auf einem Holzpferd, so einem schmalen, hochkanten Brett. Ihr volles Gewicht presste dieses Brett tief in ihre Scheide, ihre Beine waren gespreizt nach aussen gebunden und berührten den Boden nicht. Ihre Schamlippen hingen geschwollen links und rechts am Brett herab. Ihre Brüste hielten ein anderes Brett vor ihrem Körper waagrecht, denn dieses Brett war mit richtigen Nägeln durch die Brust festgenagelt. Und auch ihre Schamlippen waren mit etlichen Nägeln an das Holzpferd genagelt. Aus ihrem Hinterteil hing ein Kabel. Ein zweites Kabel endete an einem Spitzen Dorn, den man ihr durch den Kitzler geschoben hatte. Und sie wurde derart mit Stromstößen bearbeitet, bis ein Rauchfaden aufstieg und ihr Kitzler schwarz verbrannt, verkohlt war.“

Jasmin schluckte trocken. Ihre Zunge klebte am Gaumen.

„Du wolltest es wissen“, sagte Eva entschuldigend.

Jasmin nahm einen Schluck Rotwein.

„Danke für deine Offenheit. Ich glaube wirklich, daß ich mich sehr anstrengen werde“, meinte Jasmin tonlos mit rauher Stimme.

Eva schaute Jasmin besorgt an. „Hey, Kopf hoch. Schau mich an. Ich habe mich mit dem Leben hier gut arrangiert. Ich mache mir keine Gedanken, was die Zukunft bringt, ich lebe einfach mein Leben hier und versuche aus allem auch für mich einen kleinen Lustgewinn zu ziehen. Und ich will dir auch nicht verschweigen, daß ich in dieser Zeit schon wahnsinnig aufregende Sachen erlebt habe, die mir viel Vergnügen bereitet haben. Du mußt dich nur darauf einlassen. Wenn du nicht von vorneherein alles ablehnst und dich innerlich verweigerst, kannst du dich sogar so hineinsteigern, daß es wie ein Rausch für dich wird. Mir ist es schon oft so gegangen, daß ich wie in Ekstase geraten bin und immer mehr und weiter wollte. Also lass den Kopf nicht hängen.“

„Der Wein drückt mir auch noch auf die Stimmung. Meinst du, wir könnten noch etwas Espresso oder guten Kaffee bekommen?“

„Das sollte sich einrichten lassen.“ Eva trat an den Speisenaufzug und studierte eine Tabelle, die danebenhing, um dann mit einem Zahlencode die Bestellung in ein kleines Tastenfeld einzutippen.

„Mir ist verdammt heiß“, sagte Jasmin. „Ist das hier drin so heiss oder ist das der Alkohol?“

„Der Wein erstmal. Und wenn du heute die Spritze bekommen hast, dann auch davon.“

„Stört es dich, wenn ich mich etwas freimache?“

Eva schüttelte den Kopf, während sie am Aufzug stand und das Eintreffen der Tassen abwartete. Nicht ohne Interesse beobachtete sie Jasmin beim Aufknöpfen der Bluse. Mit einer Stoffserviette tupfte sich Jasmin den Schweiß von der Stirn. „Mein MakeUp ist bestimmt völlig versaut.“

„Mach dir keine Gedanken“, sagte Eva mit den Espressotassen in der Hand. „für dich ist nach dem Essen auch ausruhen angesagt. Unser Zimmer ist nebenan, auch ein kleines Bad, da kannst du dich dann abschminken und zur Ruhe betten.“

„Das hört sich doch gut an. Wenn du jetzt noch eine Zigarette für mich hättest, wär ich dir sehr dankbar.“

Eva hatte. Sie rauchten einen Moment schweigend und rührten dabei den heissen Espresso um.

„Dir steht ja hier schon der Schweiss auf der Stirn! Da wird es drüben bestimmt zu warm für dich sein!“

„Kann man die Temperatur nicht reduzieren?“

„Nein, leider nicht. Das Schlafzimmer ist ständig ziemlich hoch beheizt, damit man sich keine Erkältung holt, wenn man nackt und ohne Decke schläft.“

„Hm? Es gibt keine Decken?“

„Nein, leider. Du mußt hier völlig entblößt auf einem Bett schlafen, auf das ständig eine Kamera gerichtet ist. Die Herrin legt da großen Wert darauf, alles sehen zu können. Hier sind in jedem Raum Kameras und mit Sicherheit auch Mikrofone. Du mußt dich dran gewöhnen, daß es hier keine Geheimnisse gibt, die sie nicht kennt. Auch das“, sie hielt die Zigarette hoch, „wird sie längst wissen. Aber sie läßt mir diese kleine Ungehörigkeit durchgehen, wahrscheinlich weil sie sonst mit mir sehr zufrieden ist.“

Jasmin ließ die abgerauchte Zigarettenkippe in die leere Weinflasche fallen und hörte dem Geräusch der zischend verlöschenden Glut hinterher.

„Ich glaube, du mußt mir jetzt helfen. Ich bin schon ganz benebelt und weiß nicht, ob ich heil hochkomme. Der Wein macht mich fertig, bin nichts mehr gewohnt…“ Sie nahm den letzten Schluck Espresso aus der Tasse und erhob sich. Eva trat herbei und griff ihr helfend unter die Arme. Sie bugsierte Jasmin, die doch recht schwach in den Beinen geworden war, zu einer Tür an der Rückseite des Raumes. Mit der einen Hand drückte sie auf einen Schalter neben der Tür, der einen Öffner in Gang setzte, um sie dann mit dem Fuß aufzustoßen. Ein schummrig beleuchteter Raum, in dessen Mittelpunkt zwei getrennt stehende, sehr breite Betten standen, empfing die beiden mit einer Temperatur, die einem normal bekleideten Menschen sofort den Schweiß auf die Stirne treiben konnte.

„Seltsames Schlafzimmer“, murmelte Jasmin und ließ ihre Augen über die lediglich mit einem Laken bezogenen Betten gleiten. Weder Kopfkissen, noch Decke. Doch sie wurde weiter in das Badezimmer bugsiert, wo Eva es übernahm, sie abzuschminken. Zurück im Schlafzimmer stützte sich Jasmin auf die Rückenlehne und ließ sich bereitwillig von Eva entkleiden. Wäre Jasmin nüchtern gewesen, hätte sie es sicher als zu intim empfunden, mit welchem Genuß Eva ihr die Strümpfe langsam die Beine hinabschob, nachdem sie auffällig lange gebraucht hatte, um die Strapse zu lösen und dabei immer wieder mit ihren Fingern wie versehentlich sehr nahe an ihren Schambereich kam.

„Du solltest noch die Toilette benutzen, bevor du dich hinlegst. Wenn du erstmal liegst, hast du keine Gelegenheit mehr dazu.“

„Du hast recht, ich komme dann sicher nicht mehr auf die Beine“, antwortete Jasmin etwas undeutlich.

„Ganz sicher nicht“, antwortete Eva und schickte einen Seitenblick zu den Betten hinüber von deren Kopf und Fußenden Fesseln herabhingen.

Schließlich war es endlich geschafft und Jasmin lag rücklings auf einem der beiden Betten und atmete tief aus. „Puh, ist mir heiß.“

„Mach bitte noch ein letztes Mal die Augen auf, bevor du ins Land der Träume verschwindest.“

„Hm?“ fragte Jasmin und öffnete leicht die Augen.

„Es ist der Willen der Herrin, daß stets Fesseln während der Schlafenszeit angelegt werden.“

Etwas verständnislos blickte Jasmin sie aus halb geschlossenen Augenlidern an.

„Du bist ja wirklich hundemüde. Komm, leg deine Arme über den Kopf, ich mache das heute für dich und zeig dir morgen, wie du sie selbst anlegst.“

Mit einem gleichgültigen Brummen und wieder geschlossenen Augen hob Jasmin die Arme und legte sie über ihrem Kopf. Eva drückte ihre Handgelenke in die aufgeklappten, gut gepolsterten Metallhalbschalen, die sich durch den Druck der eingelegten Handgelenke um sie schlossen und mit einem leichten klicken einrasteten. Die beiden Fesseln waren mit einer kurzen Kette miteinander verbunden und eine lange Kette führte von dort in den geschlossenen Bettkasten unter dem Kopfende. Ein dünnes Kabel war durch die Kette gefädelt. Auch ihre Fußgelenke wurden angekettet, allerdings waren die Fußfesseln nicht miteinander verbunden.

Eva hörte, wie sich Jasmins Atem leicht veränderte. Sie mußte schon in einen Schlummer gefallen sein. Eva setzte sich auf die Bettkante und strich Jasmin zärtlich über das Gesicht. Sie ließ ihre Fingerkuppen weiter über den Hals und das Schlüsselbein gleiten und gestattete sich nun ausgiebig und mit Wohlgefallen, Jasmins nackten Körper anzuschauen.

„Schade, wirklich schade, daß ich heute Nacht nicht bei dir bleiben kann“, sinnierte sie und strich über Jasmins Brüste. „Wirklich schade, daß ich heute Nacht noch einen Hausbesuch auf dem Plan habe, ich könnte dir heute den Himmel auf Erden bereiten…“

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