Das Date

Ich hatte mit ihm über das Internet Kontakt gewonnen. Wir haben etwa ein halbes Jahr miteinander geplaudert. Er war dominant und nannte sich Sir. Seinen richtigen Namen kenne ich nur aus der Mail, er heisst wohl R. Ich sage nur Sir zu ihm. Wahrscheinlich ist er verheiratet. Beruflich muss es ihm gut gehen, denn er nimmt sich Zeit und überlegt nicht, wenn er Geld ausgibt. Mir gefiel seine Art, mich als das lüsterne Weib zu betrachten, zu dem ich eigentlich nur durch ihn wurde: Ich liess mir seine grobe Sprache gefallen, die sein sexuelles Interesse an mir ausdrückten: Er sprach mich bald nur noch mit „Schlampe“ an, redete von meiner Fotze und ob sie feucht geworden sei, von meinem Arsch, den er dehnen müsste, sprach von mir wie von einer Nutte – das alles lies ich mir im Chat gefallen.

Aber es wurde intensiver. Um diese Art des Austausches, der anfangs so ganz neu für mich war, nicht zu verlieren, hatte ich sogar eingewilligt, ihn zu treffen. Ich zog mich so sexy an, wie ich es verstand und reiste zu ihm, wurde empfangen, geküsst. Er mochte selbst zuerst überrascht sein, dass ich tatsächlich gekommen war, eine Nacht mit ihm zu verbringen und er war – mehr als 15 Jahre älter als ich – in der Tat ein erfahrener, wenn auch eher brutaler Liebhaber.

Wir verbrachten eine erste, aufregende Nacht miteinander, in der er mich auf jede nur denkbare Weise in Besitz nahm, immer beherrschend, wunderbar ausdauernd, selbst nach kurzen Pausen wieder da und stark und fordernd. Ich genoss es, ihm ausgeliefert zu sein. Ich spürte Sex auf eine neue, vehemente, ursprüngliche und sehr variantenreiche Art. Es war mir wohl in seiner Gesellschaft, weil ich mich von ihm heftig begehrt wusste, obschon -oder gerade weil ich auf ihn als das unerfahrene Mädchen wirkte, als Studentin, die aus bürgerlichem Hause kam und die er ein wenig zu „verderben“ gesonnen war. Er hatte wohl schon im Chat gemerkt, wie neugierig ich darauf war, auszubrechen, ja mich einmal wenigstens fallen zu lassen. Urs, mein Freund, ahnte nichts von diesen Eskapaden, auch nicht meine Eltern, in deren Haus ich immer noch wohnte.

Es war erst die zweiten Begegnung, und doch versprach R. mir eine weitere Steigerung, wenn ich mitmachen wollte. Inzwischen war es wieder Frühling, oder, besser gesagt, Vorfrühling, aber es versprach, ein sonniges Wochenende zu werden. Ich entschloss mich, abermals in den Zug zu steigen für ihn, um zu ihm zu reisen. Es fiel ihm nicht ein, mich zu besuchen. Er bestellte mich zu sich. Auch hatte er mir eine neue Bedingung gestellt, die ich nur schweren Herzens erfüllte: Das Schamhaar müsse komplett wegrasiert sein, er wolle mich nackt und glatt, auch dort, wo ich es als kleines, braunes, kurz geschorenes Fellchen so gerne stehen gelassen hätte. Ich musste ihm versprechen, die Haare so sorgfältig zu entfernen, dass keine roten Punkte oder gar Pickel entstünden. Er riet zum Wachs und liess mir dafür mehr als zwei Wochen Zeit. Er würde darin ein Zeichen meiner Bereitwilligkeit sehen, dass ich einwillige, mich ihm – für eine Nacht wenigstens – zu unterwerfen und allen seinen Wünschen zu fügen. Was mich erregte, war die Bestimmtheit seiner Anweisungen und dass er seine unbeirrbare Dominanz für dieses Sex-Date mit mir auszuspielen vorhatte.

Für diese Begegnung hatte ich mich also nach seinen Wünschen zurecht gemacht. Ich war jetzt haarlos an der Scham, wie selbstverständlich seit langem unter den Achseln. Ich hatte mir einen kurzen, engen Jeansrock angezogen, oben nur ein T-Shirt, für darunter einen Slip, halterlose weisse Strümpfe; für die Reise noch die Jeansjacke, die ich so mag. Alles Nötige sonst war in einer kleinen Segeltuchtasche. Ich sah wie eine Studentin auf Reisen aus, jünger, als ich wirklich bin, gerade eben aus der Schule, verführbar wohl, aber unerfahren und eben keineswegs „versaut“. Schon beim letzten Mal hatte er mich damit gelockt, dass er mich „versauen“ wolle. Darin lag der Reiz für ihn, dem er offensichtlich nicht widerstehen konnte.

Er gefiel mir natürlich. Ich liebte seine Männlichkeit, die er gut zu beherrschen schien, denn er hatte sich beim ersten Mal beherrscht, mich nicht gleich umzulegen, sondern hatte sein ausgeklügeltes, dominantes Spielchen mit mir getrieben.

So war ich also gespannt, zu erfahren, worin die „geile“ Steigerung diesmal liegen mochte, die er mir angekündigt hatte. Wie beim ersten Mal holte er mich von der Bahn ab, aber brachte mich nicht wie beim ersten Mal zu sich nach Hause in eine Wohnung, die, dachte ich, möglicherweise sein Refugium für solche Abenteuer war, sondern wir fuhren zu einer Pension. Dort gingen wir zu der kleinen Rezeption hin, auf der eine Klingel stand, die Sir sofort anschlug. Er bekam, ohne viel gefragt zu werden, einen Schlüssel von einer älteren Frau, die missbilligend an mir herunter sah, als wir zur Treppe gingen. Das Zimmer war geräumig und lag im zweiten Stock. Kein Laut war zu hören. Es stand ein Sofa drin, zwei Sessel, eine schäbige Anrichte mit Minibar, die Tür zu einem kleinen Bad stand offen, den meisten Platz im Zimmer beanspruchte ein breites Bett, das wie für die Nacht aufgebettet war, obschon wir ja erst Nachmittag hatten. Das Bett war ohne Schutzdecke, nur weisses Leinen, darauf zwei Kissen. Einladend! Es schien unbenutzt und sauber zu sein.

„Ich bin heiss auf dich und muss dich erst ‚mal ficken und geil machen,“ sagte er, „aber dann wirst du was Neues erleben. Wir haben schon öfter darüber gesprochen. Heute werde dich nämlich anbieten, ja Fremden, und du wirst mir auch darin gehorchen.“ Er zog mich, bevor ich viel sagen konnte, an sich, küsste mich, dabei spürte ich seine Erregung. „Heute gehen wir diesen Schritt. Ich will zusehen, wie du dich dabei benimmst. Die beiden Männer, die kommen werden, sind vorbereitet. Ich habe ihnen gesagt, dass du dringend was brauchst und dich für Geld von ihnen ficken lassen wirst, obschon du keine Professionelle seist. Ich erwarte, dass du es nun ‚mal so machst, worüber wir schon sooft gesprochen haben und ich weiss, dass du eigentlich lange schon davon träumst, ohne dass du es dich bisher getraut hast. Aber jetzt bin ich da, dich zu führen. Heute wird es wahr für dich, auch gibt jetzt kein Zurück, denn ich habe alles arrangiert.“

Er hielt sich immer noch zurück, obschon ich ihn jetzt spüren wollte. Er zeigte mir, noch bevor er mich im Stehen vollends ausgezogen und mir meine Nickelbrille abgenommen hatte, halterlose schwarze Netzstrümpfe, Seidenwäsche, und einen Spitzen-BH. Der schwarze Slip hatte im Schritt einen grossen Schlitz. Er wollte, dass ich das anziehe, er wollte mich wirklich in eine Hure verkleidet sehen. Ich mochte dieses Outfit aber nicht, auch wenn es neu war, und sagte es ihm. „Du verkennst mich, wenn du glaubst, dass ich in dem Zeug, das ich anziehen soll, verführerischer wirke. Ich fühle mich als gewöhnliches Mädchen am besten, als Studentin eben, die sich verführen lässt. Glaube mir, diese Wäsche steht mir nicht. Es macht mich zu etwas, was ich nicht bin, – also gut, was ich noch nicht bin – und ich wäre noch viel unsicherer als ich es ohnehin sein werde.“

Davon liess er sich überzeugen. Wenn auch widerwillig, so räumte er doch die für mich gekauften Sachen beiseite, zog mich vollständig aus, drängte mich aufs Bett, bog mir die Beine auseinander, öffnete mir das feuchte Fötzchen mit der Hand, und – ohne dass er sich diesmal selbst ausgezogen hätte,- begnügte er sich damit, nur seinen Hosenschlitz zu öffnen, um sein mächtig angeschwollenes Glied herauszuholen, es fast prahlerisch vor mich hinzuhalten. Mit einem leichten Stoss warf er mich auf den Rücken, kniete sich in seinen Anzughosen vor mich hin zwischen meine auseinander gedrückten Beine und begann sofort seinen weit abstehenden Schwanz in mich hineinzuzwängen. Obschon ich noch nicht nass genug war, spürte ich bald wieder dieses lustvolle Aufwallen, das mich zur Hingabe zwang, wie ich es schon, als ich auch nur mit ihm am Chat sprach, genossen hatte und erst recht dann im Wirklichkeit beim letzten Mal im Laufe unserer ersten Liebesnacht. Ich war längst nicht mehr so scheu wie beim ersten Mal, sondern liess mich von ihm brutal wieder in Besitz nehmen, ja bewegte mich mit seinen Stössen, erwiderte seinen Rhythmus. Es war wieder geil, wenn mir auch etwas von der Intimität der ersten Nacht zu fehlen schien. Auch er war wohl etwas aufgeregt und unsicher, wie sich das weitere Abenteuer anlassen würde. Wir kamen beide schnell. Es war nur ein Anfang, wie ich sehr bald erfahren sollte.

„Ich habe diese zwei Männer, – sie sind befreundet mit mir, – also herbestellt. Sie werden in etwa einer halben Stunde kommen. Und du wirst es mit ihnen treiben. Ich werde dabei sein und zusehen, wie sie aus dir so etwas wie eine Hure machen, ganz so, wie du es selbst immer schon einmal wolltest.“

Ich machte einige Ausflüchte, fragte, weshalb es nicht wieder nur so wie beim ersten Mal sein könnte. Fremde würden uns nur stören. Ich hatte Angst und wollte eigentlich doch nicht; mein Mut war mittlerweile verflogen, aber er liess das nicht gelten. Er blieb unerbittlich und fest entschlossen, seinen Plan umzusetzen.

„Du weisst, dass du gehorchen und dich einmal wirklich fallen lassen musst, du bist jetzt reif dafür und alles weitere überlässt du dich einfach mir, denn ich weiss schon, was du brauchst. Am Ende wirst du es geniessen, glaube mir! Du kannst überdies sicher sein, dass beide Kerle gesund sind wie ich, nur eben geile Böcke sind sie, aber sie werden dich sicher nicht verletzen; auch wirst du dabei nichts einfangen. Wir werden nicht einmal Condome brauchen, es sei denn, sie verlangen ausdrücklich danach. Das werden wir dann sehen. Du wirst möglichst schweigen, hörst du, schweigen, denn was sie von dir wollen, sind deine Löcher, nichts von deiner Klugscheisserei. Sie haben nicht studiert wie du. Ausserdem wissen sie nicht, wer du bist. Verrate dich also nicht selbst. Dass du noch keine fertig ausgebildete Nutte bist, merken sie selbst.“

Und dann kam er nochmals darauf zurück, ob er nicht doch besser die schwarze Reizwäsche hervorholen sollte, weil sie zu dieser Rolle gehöre. Ich blieb aber dabei, sie nicht anzuziehen. Ich musste mich nach seinem Ueberfall wieder etwas herrichten in dem kleinen, nicht ganz sauberen Bad neben dem Zimmer und wusch mich dort. Ich durfte aber danach nicht meine Sachen, sondern nur einen Rock anziehen, den er selbst mir besorgt hatte und den er mir jetzt erst zeigte: Es war ein grauer, einfacher Wickelrock, aber extrem kurz und auch eng im Bund. Der Rock war so kurz, ein „Mikro“, dass er mir gerade bis etwas unter den Schritt reichte; auch oben blieb eine gute Handbreit frei bis zum Nabel. Wenn ich mich auch nur bückte, müsste alles zu sehen sein. Auch mein mauve-farbenes T-Shirt, in dem ich gekommen war und das ich wieder drüber anziehen wollte, war ihm mit einem Mal zu lang und zu brav. Er überlegte kurz, dann nahm er es mir aus der Hand, schnitt mit einer Nagelschere erst einen kleinen Schlitz in das Hemd, riss ein wenig dran und machte das T-Shirt schliesslich um ein gutes Drittel kürzer. Der untere Rand war jetzt ausgefranst. Ich musste so hineinschlüpfen. Ich sah aus, wie in manchen Filmen, wenn ein Mädchen zerrissene Sachen trägt, um besonders geil auszusehen. Ich stand jetzt in dem kurzen Rock da und trug oben ein zerlumptes Ding von einem mauve-farbenem Top, das ‚mal mein schönstes T-Shirt gewesen war.

„Gut so, du siehst jetzt richtig aus für die,“ sagte er, „mehr ziehst du nicht an. Man soll ja merken, dass du drunter nichts trägst und dich also gut vorbereitet hast für sie. “ Wenn sie kommen, setzt du dich dort auf das Sofa, stellst die Beine aber nebeneinander, sitzt nicht überkreuzt da, wie sonst meistens. Die Lücke zwischen deinen Schenkeln muss sichtbar, deine Grotte zu ahnen sein, das wird sie schnell heiss auf dich machen. Strümpfe und Schuhe bleiben sowieso weg, damit so viel von deiner nackten Haut wie nur möglich zu sehen ist. Das macht sie geil. Und dass du mir ja nicht zickig bist, sobald sie dich anlangen, vielmehr wirst du es zulassen, dass sie dich neugierig befingern, wann und wo sie es wollen und du duldest jede Berührung, auch an deiner Spalte und hinten am Loch, alles, hörst du, alles, was die mir dir anstellen werden lässt du geschehen! Ich bin ja dabei und sehe euch zu, passe aber auch auf.“

Wir rauchten jetzt eine Zigarette zusammen und tranken einen Piccolo, den er aus der Minibar des Zimmers hervorgeholt hatte. Er konnte selbst nicht anders als mir über die blossen Beine zu streicheln, dabei glitt er höher, kitzelte mich, drang selbst wieder mit einem Finger in mich ein und brachte mich schnell nochmals soweit, dass ich am liebsten auf der Stelle wieder von ihm hätte vögeln lassen. Aber er hatte es eben doch anders vor und machte nicht weiter. Seine „Freunde“ mussten auch gleich da sein.

Als es an der Tür klopfte, zuckte ich zusammen. Sir zog er mir das Röckchen wieder straff und hiess mich, so zu sitzen, wie er es mir vorher aufgetragen hatte. Er stand auf und ging, die Tür zu öffnen. Er liess zwei Männer herein, ziemlich grosse, einer jünger, der zweite älter. Beide sahen sofort zu mir hin und der Jüngere grinste mich herausfordernd an. Der ältere mochte etwa 50 sein. Er hatte schon graue, schüttere Haare und war zudem etwas korpulent um die Hüften, aber besser angezogen als sein Gefährte, sogar eine Weste trug er. Die Frisur des Jüngeren war die von einem „Stenz“, mit Brillantine oder Haarspray, was mir an einem Mann gar nicht gefiel und mich an ihm sogar abstiess. Ausserdem hatte er einen stoppeligen Drei-Tage-Bart. Er trug ein Tweed-Jackett mit aufgenähten, braunen Lederflecken am Ellenbogen, keine Krawatte wie der andere, sondern ein offenes, hellblaues Hemd und natürlich ausgebeulte Jeans. Die Jeans waren eng und vorn im Schritt war ein deutlicher Buckel. Immerhin war dieser Stenz schlank, seine Figur eher sportlich, anders als die seines fülligen Gefährten. Dieser Jüngere mochte knapp 30 Jahre alt sein. Der sollte mich so mir nichts-dir nichts vögeln dürfen? Der Gedanke daran, was gleich bevorstand, war mir widerlich.

Sir stellte mich ihnen vor, nicht etwa umgekehrt. Ich war ja mehr oder weniger nur das Objekt, das ihnen zu ihrem Vergnügen angeboten werden sollte. Also machte man keine Umstände mit mir. „Das ist Merry, ein Mädchen, das ich seit einiger Zeit kenne. Ihr seht, sie ist ganz hübsch. Nur, sie braucht Geld, und da sie studiert, hat sie kaum eine Gelegenheit, es sich anders zu verdienen. Aber sie muss natürlich noch abgerichtet werden, bevor ich sie laufen lassen kann. Ich habe es ihr vorgeschlagen und sie möchte es jetzt selbst so, ist also mit allem einverstanden. Dafür seid ihr nun da. Sie kommt von weiter her, kennt sich hier nicht aus.“ Zu mir gewandt bemerkte er, „das ist Paul“ und wies dabei auf den älteren Beleibten, „und dieser Herr hier ist Michael, dem ich von dir schon erzählt habe. Und du wirst dich jetzt um beide kümmern, wie wir das abgemacht hatten. Ich sehe zunächst nur zu.“

Dieser Michael setzte sich gleich neben mich auf das Sofa, während Sir und Paul noch stehen blieben. Beide sahen aber unverwandt zu uns beiden auf das Sofa hin. Michael drängte sich immer näher an mich, wobei ich unwillkürlich etwas wegrückte, aber er strich mir über das Bein, merkte natürlich, dass ich so gut wie nackt war, zog mich zu sich heran, seine Hand war schwitzig. „Du bist ein süsser Käfer, Kleine, ein bisschen widerspenstig noch, aber umso mehr Spass werde ich haben mit dir.“ Zu R. gewandt, fragte er: „Du erlaubst doch, dass mir das Nuttchen schon ‚mal einen bläst?“ Sir nickte nur, als ob es auf sein Einverständnis allein ankäme. „Also, Kleine, du siehst, es wird erlaubt, dann lass‘ uns mal zur Sache gehen. Zier‘ dich nicht. Nimm ihn dir schon raus und blase ihn mir, los, worauf wartest du, es ist doch erst der Anfang und du bist doch deswegen gekommen, du kleine Schlampe.“

Was sollte ich anders tun, als gehorchen. Diese beiden gefielen mir zwar nicht besonders, aber es war das Hurenspiel, auf das ich mich eingelassen hatte. Ich war nun einmal als das da, hatte gross getönt zu R., mich darauf einlassen zu wollen und konnte schlecht Ausflüchte machen, wenn es jetzt eben Wirklichkeit werden sollte. Vor dem Sir schon gar nicht. Die Situation war kaum geeignet, jetzt noch eine Szene zu machen, das hätte ich früher überlegen müssen. Ich rutsche also vom Sofa, schaute nicht mehr hin zu den beiden Männern, die immer noch standen, das Röckchen rutschte sogar etwas hinauf dabei. Michaels Jeans wölbten sich noch mehr. Mit zittrigen Fingern machte ich ihm den Hosenschlitz seiner prallen Jeans auf.

Darunter trug er einen geblümten Slip ohne Schlitz, (auch das noch!), so dass ich erst den Bund etwas herunternesteln musste, um überhaupt an den wulstigen Schwanz zu kommen, den ich deutlich fühlte. Der war zwar noch nicht hart, aber doch wie eine Wurst dick und schon recht prall. Es war mir klar, dass der mich ficken wollte, dem kam ich nicht mehr aus. Die Vorhaut war fleischig, aber ich konnte eine rötliche Kuppe mit der kleinen Oeffnung sehen. Ich streifte vorsichtig die Vorhaut ganz zurück, das ging leicht, aber es roch ein wenig; eine dunkelrote Eichel sprang wie ein giftiger kleiner Pilz hervor. Danach zog ich den langen, wurstigen Schwanz noch weiter heraus aus dem Hosenschlitz und begann ihn auf die bläulich-rote Spitze zu küssen. Ich leckte zwischendurch daran, musste dabei den Mund weiter aufmachen, überwand mich schliesslich auch dazu und nahm ihn voll zwischen die Lippen; das Ding wurde dabei fühlbar härter und schien noch dazu auch dicker und länger zu werden. Seine Eichel stak ganz in meinem Mund.

Michael legte eine Hand hinter meinen Kopf und presste mich eng an sich heran, schob mir dabei den samtigen Schaft des Schwanz weiter in den Mund hinein. Wollte ich nicht würgen, musste ich meinen Mund so weit als möglich aufmachen, um das pralle Ding hereinzulassen. Ich spielte mit der Zunge an der Eichel und speichelte sie ein, raus rein, raus rein, damit sie mir nicht zu hart an den Gaumen stiess. Ich widmete mich diesem Geschäft mit der Konzentration einer professionellen Hure. Momentan gab es für mich nur diesen fremden Schwanz, nichts sonst. Ich merkte aber doch, wie der andere „Freund“, Paul, sich derweil hinter mir auszog, obgleich ich es nicht genau sah. Sir hatte es sich in einem der Sessel bequem gemacht und beobachtete offenbar interessiert, was sich in nächster Nähe abspielte und wie ich mich mit Michael anstellte. Ich war damit beschäftigt, Michael immer intensiver zu blasen. Sir mochte zufrieden sein mit mir. Dieser Michael war dabei ganz passiv geworden, stöhnte aber vernehmlich, und nur mit seiner Hand übte er mal mehr, mal weniger Druck auf meinen Kopf aus. Er führte meinen Kopf mit dieser Hand und immer so, dass ich seinen Schwanz im Mund behalten musste.

Einen Augenblick später aber fühlte ich eine kräftige Hand an meinem Rücken. Diese behaarte Hand suchte sich den Verschluss meines Rockes, fummelte etwas daran, machte ihn auf und, da es ja nur ein kurzes Wickelröckchen war, fiel es sofort zu Boden. Ich kniete jetzt, meine ganze untere Hälfte nackt, vor Michael und wusste nicht genau, was der andere hinter mir vorhatte. Michael und Paul müssen sich über mich hinweg mit Blicken verständigt haben, den mit einem Mal liess Michael meinen Kopf los, zog seinen nassen Schwanz, der noch immer prall und dick war, aus meinem Mund heraus; starke Armen griffen mich von hinten und zogen mich von dem Sofa fort.

Paul war es, der mich aufs Bett bugsierte und mich auf den Bauch drehte. Das abgerissene T-Shirt war dabei fast an meinen Hals hoch gerutscht, ich lag vor den Männern, nackt zur Schau gestellt, deren Musterung ausgesetzt, schämte mich, dass ich das alles mit mir anstellen lassen musste. Da hörte ich Paul rufen: „Komm aufs Bett, Mike, wir machen es beide mit ihr.“ Und zu mir: „So, du kleine Nutte, jetzt lass‘ mich erst mal sehen, ob du auch weit und glitschig genug bist für mich. Und stell‘ schon deinen Arsch etwas auf, wird’s bald.“ Als ich dem nicht gleich nachkam, schlug er mir mit der flachen Hand auf den Po, ziemlich fest sogar. Er packte mich, hob mich an und untersuchte meine Spalte, indem er sich mit seinen plumpen Fingern daran rieb, eindrang, erst mit einem, dann mit zwei, alles von hinten – seine andere Hand hielt dabei meinen Rücken fest und presste mich aufs Bett. Ich empfand nur diese eindringenden Finger und die Schamlosigkeit des Vorgangs, war selbst weit weg von jeder Lust. „Viel Erfahrung hat die noch nicht, sie ist ziemlich eng, das kleine Flittchen, und auch nicht einmal nass wird sie, trotzdem ich mir jede Mühe gebe; ich werd‘ sie uns ‚mal etwas weiter machen. – Du wirst schon noch kommen, Schlampe, es wird dir auch gefallen, und wenn nicht, dann eben nicht.“

Ich merkte, wie er mir seinen prallen Schwanz an die Spalte schob und dagegen stiess; es tat weh, als er mich dehnte, um in mich eindringen zu können; er war so dick, dicker als ich es von R. gespürt hatte, nicht zu reden von Urs. Dieser dicke Paul stiess ohne Rücksicht tiefer, obschon ich nicht nass genug war, und rieb sich in mir. Ich wurde feucht, ja, aber längst nicht nass genug. Sein schwerer Körper lastete auf meinem Rücken und drückte mich immer flacher aufs Bett. Sein harter Schwanz rutschte dabei eher noch tiefer hinein und kam ganz hinten an. Ich hatte das Gefühl, als käme er vorn wieder raus, so brutal weit war der Kerl von hinten in mich eingedrungen. Ich sah nichts von ihm, weil ich mein Gesicht im Kopfkissen vergrub und hineinbiss, denn es tat jetzt doch ziemlich weh. Von Lust immer noch keine Spur! Die ganze Situation empfand ich aber als so neu und so geil, dass ich durchhalten wollte, weil ich neugierig darauf war, was noch alles mit mir geschehen würde.

Dass der Sir zusah, war mir eine Beruhigung, obschon ich nicht vergessen hatte, dass er das alles inszenierte. Die beiden würden mich wohl doch nicht verletzen. Ich konnte auch jederzeit schreien, wenn es zu sehr weh tun würde. Paul schimpfte mich derweilen aus: „Du Nutte, Hure du, Gans, blöde, mach‘ besser mit, wenn du schon von mir gefickt wirst, beweg‘ dich, du Fotze du, was glaubst du, wen du vor dir hast, zeig‘, was du kannst, aber du kannst ja nichts, he. Und du willst eine gute Fickstute werden? Dass ich nicht lache! Eine dumme grüne Göre bist du, wenn auch versaut, aber viel zu passiv.“ Und so weiter. Inzwischen lag Michael, jetzt ohne seine Kleider, eng neben mir, hoch im Bett, sein Schwanz an meiner Wange.

Er drehte mir den Kopf noch weiter zu sich und drängte mir seinen Schwanz erneut in den Mund. Den Geschmack kannte ich ja schon. Ich versuchte wieder daran zu lecken, in den Varianten des Leckens und Lutschens war ich aber behindert, da mir die Stösse von Paul kein grosses, eigenes Bewegungsspiel erlaubten. Ich konnte nämlich kaum etwas anderes beitragen, als aufzupassen, dass Paul mir nicht die Spalte zerrisse. Vom Sir war nichts zu hören. Er mochte weiter im Sessel sitzen und das obszöne Schauspiel geniessen. Seine Freunde fickten mich rücksichtslos, nun oben und unten gleichzeitig und bewiesen dabei Ausdauer und Härte, auch Michael, der mir fortgesetzt an den Gaumen stiess und nahe dran war, in meinem Mund zu explodieren.

Ja, dann kam Michael auch wirklich zuerst und überschwemmte mir den Mund auf einmal mit seinem fischigen schmeckenden Samen, ganze Mengen nasser Schleim waren es, das lief zum Teil wieder raus, weil ich nicht alles schlucken konnte, so ausgefüllt war ich oben und so festgenagelt von Paul blieb ich unten. Auch lag ich mit der Wange noch immer dicht am Kissen, nur mein Hintern wurde von Paul hoch gehalten, sich entgegen, damit er noch einen Zentimeter tiefer stossen könnte. Meine rechte Wange klebte bald am Leinen des Bettüberzugs und mein Gesicht, auch die Haare schienen eingeschleimt und waren schon verklebt, auch vom Schweiss meiner Anstrengung, den dicken Stier Paul zu ertragen. Dieser Paul liess immer noch nicht locker, es brannte und rieb, aber jetzt war doch ein mächtig aufsteigendes Lustgefühl in mir erwacht, wie er meinen Körper so an sich steckte und verhakte; er wurde noch wilder, so dass ich die Unbequemlichkeit meiner Zwangslage auf dem Bett oder den Wundschmerz des In-mir-Reibens bald nicht mehr wahrnahm. Endlich entleerte sich auch Paul, dabei grunzte er und machte ziemlich Lärm, überschwemmte mich, ich spürte in mir seine heissen Ejakulationen mit jedem der nachlassenden Stösse.

Keiner der beiden hatte sich um ein Condom geschert. Der Sir hatte mir das ja angekündigt, weshalb habe ich es nur zugelassen? Ich hatte Angst. Die Pille schützt nicht vor allen möglichen anderen Scheusslichkeiten! Als mich beide losliessen und auch mein Hinterteil aufs Bett zurückfiel, konnte ich mich endlich aufrichten und umdrehen. Da sah ich nun meinen Meister sitzen, den Sir, und unverschämt lächeln.

„Was habe ich euch gesagt? Ist sie nicht doch eine süsse Stute, diese neue, kleine Schlampe?“

Ich lag noch zwischen Paul und Michael auf dem Bett und hatte mich halb aufgerichtet, auf die Ellenbogen gestützt, meine Beine dabei etwas angezogen und die Knie geschlossen, die Augen machte ich besser wieder zu.

„Geh‘ dich waschen, Dreckspatz“ zischte Paul zu mir. Ich liess mich das nicht zweimal heissen und stieg über Michael, stakste aus dem Bett, schlüpfte ins Bad, machte die Tür hinter mir zu.

„Lass die Tür auf“ rief der Sir zwar, aber ich tat so, als hörte ich ihn nicht.

Im Spiegel: Meine Haare waren verklebt und standen fürchterlich ab. Unten war ich rot, fühlte ich mich heiss, und war auch, wie ich sah, schrecklich verschmiert. Zudem lief mir Paul’s Saft die Schenkel herunter. Das T-Shirt – oder was von ihm übrig geblieben war, – hing halb zerfetzt an mir herunter. Ich zog es ab und warf es in eine Ecke. Mit Mühe machte mir eine Dusche zurecht, eine ziemlich heisse. Gottlob war Shampoo da, so dass ich mir die Haare waschen konnte. Ich vermisste, als ich mich im Spiegel eingehender betrachtete, meine Brille. Die war irgendwo im Zimmer. Unter der Dusche seifte ich mich also über und über ein, shampoonierte mir das Haar und liess mir dafür viel Zeit.

Der Sir stand auf einmal in der Tür: „Nicht so gründlich, wir sind noch längst nicht mit dir fertig. Komm‘ wieder raus.“ Ich trat daraufhin zögerlich aus der Dusche und nahm eines der weissen Badehandtücher, um mich abzufrottieren. Der Sir sah zu, half aber nicht dabei. Ich hätte gerne etwas Zärtlichkeit erfahren von ihm. Nichts. Ich schlang das Handtuch dann um die Hüften und ging wieder zurück, wieder nach Shampoo duftend und sauber, nur die Haare etwas wirr und feucht.

Als ich ins Zimmer trat, schob mich Paul zur Seite, um selbst ins Bad zu gelangen. Die Tür war knapp für ihn. Ich hörte ihn gleich drauf pissen. Michael lag nackt auf dem Bett, der Sir war in Hemd und Hose, aber er hatte Schuhe und Socken abgelegt. Er wandte sich zu mir, riss mir das Handtuch weg und sagte:

„Merry, wir werden dich jetzt weiter abrichten. Wir verbinden dir besser die Augen, machen auch deine Hände fest hinter dem Rücken, damit wir danach leichter mit dir spielen können. Wir werden alle deine Löcher ausprobieren, klar, als nächstes kommt dein Arschloch dran, und zwar wird dich einer nach dem anderen in deinen Po ficken, damit du es endlich richtig lernst, wir werden ja sehen, wie du dich dabei anstellst. – Nein, sag nichts, wir wollen nichts hören.“ Und er zog mich auf seinen Schoss, küsste mich sogar, holte aber eine Schnur aus seiner Hosentasche und fesselte mir, ohne mich zu fragen, die Arme hinter dem Rücken, einmal am Handgelenk, zum anderen am Oberarm. Ich wurde zu einem Bündel verschnürt. Irgendwoher hatte er auch eine rote Schärpe. Er faltete sie und band mir damit die Augen zu, auch das relativ fest. Ich sah also nichts mehr, konnte meine Hände nicht bewegen und wurde nur noch im Zimmer hin und hergeschoben.

Paul war inzwischen wieder aus dem Bad zurück. Beide Fremden betasteten mich ungeniert, Brüste, Mund, Bauch, Nabel, Beine, am intensivsten aber mein Loch, in das er wieder eindrang. Der Sir stand daneben und drehte mich vor den beiden in verschiedene Positionen, beugte mich auch oder spreizte mir die Beine. Dann musste ich mich aufs Bett knien und Paul untersuchte meinen Hintern, drang mit einem Finger in das Poloch ein, dehnte die Rosette zuvor, machte dran herum und das tat wieder weh. Irgendetwas schmierte er mir dort hinein. Ich fühlte es nur cremig, denn es brannte ein wenig.

Dann hörte ich Sir sagen: „Wir sollten jetzt ernst machen und, nachdem du sie so gut vorbereitet hast, können wir sie sicher bequem jetzt alle in den Arsch ficken. Michael, am besten du fängst an. Deiner ist am wenigsten dick, verzeih‘, dann meiner, und zuletzt Paul mit seinem dicken Ding. So sparen wir uns die Dildos, die wir sowieso nicht hier dabei hätten. Sie soll ja zu einer wirklich guten Hure abgerichtet werden – gelt, Merry, das willst du doch auch? – Und wenn du das kannst, dann kann ich dich getrost auf den Strich schicken, damit du auch was heimbringst, nicht? Am besten gleich hier, wo dich niemand ausser uns kennt. Die ganze Nacht steht ja noch bevor. Ich finden dir schon noch ein paar Freier, sobald du erst mal richtig durchgefickt bist. Du wirst es dann sowieso immer wieder wollen. – Michael, magst du? Dann fang‘ an!“

Wieder wurde ich aufs Bett geschubst und gleich nach vorn gedrückt, aber Paul hielt meinen Hintern hoch und Michael war’s, der mir gegen das Poloch stiess, das nun ganz schlüpfrig war von Salbe oder Gel und sich anfühlte, als hätte ich mir nicht den Hintern geputzt nach der Toilette. Ich kannte die Schwänze jetzt nach dem Gefühl. Michael drang ein, es ging sogar ohne grosses Gezwänge. Er kam weit nach innen und höher hinauf als R., ich liess gut locker, presste beim Eindringen etwas dagegen, dann tat es kaum mehr weh. Paul hatte mich doch richtig mit dem Gleit-Gelée vorbereitet. Erst als Michael sich bewegte und sich drinnen rieb, nach vorn und wieder zurück stiess, fühlte ich so was wie Schmerz in der überdehnten Rosette. Paul hatte seine Hand nicht nur an meinem Rücken, sondern auch vorn in meiner Spalte drin. Er fühlte nach, ob der Michaels Schwanz spüren könnte. Er konnte. Dabei murmelte er: „Süsse Fotze, süsse enge Fotze.“ Ich spürte beide, Michaels Schwanz hinten, Pauls Finger vorn. Es war wirklich geil.

Michael brauchte nicht lang, dann kam mit dem Sir ein eher schon vertrautes Gefühl. Er hatte mich ja schon so gehabt und ich kannte seinen Schwanz recht gut, auch seine Bewegungen, seine gekonnte Art, mich fast schmerzlos durch das Poloch zu bumsen. Er liess keine Pause zu, sondern drang ein, sobald Michael dort heraus war, machte es wieder so wie beim ersten Mal und brachte mich schnell auf den Punkt. Jetzt wollte ich selbst nur noch das Stück sinnliches Fleisch sein, das die in mir sahen, alles andere war mit dem Stolz von mir abgefallen.

Der Sir brauchte länger, er genoss es, nicht nur, dass er mich mit Gier verschlang, er war so etwas wie ein Sex-Gourmet. Er hatte es auch leichter, weil Michael zuvor abermals eine ziemliche Ladung eingespritzt hatte und alles in und an meinem Hintern voller Schleim und Samen und Gelée war. Paul wartete schon ungeduldig, bis die Reihe an ihn kam. Als Sir von mir abliess, nahm Paul mich mit einem festen Griff an die Hüften, drang ohne weitere Hindernisse in mich ein, – ich muss wohl dort inzwischen garagentor-weit offen stehen, dachte ich, – und auch Paul kam dabei wieder mit einer freien Hand nach vorn, drang mit zwei Fingern abermals in meine Spalte ein, fühlte sich selbst durch mich hindurch ab, der geile Bock, und es waren jetzt drei Finger, denke ich, nicht nur einer oder zwei.

Er machte es gründlich, rüde und gelangte vermutlich am weitesten hinauf, weil er sich selbst dauern weiter anmachte indem er sich durch meine Scheidenwand hindurch massierte. Er, der Aelteste, war der rücksichtsloseste und hatte noch mehr Ausdauer als sogar „mein“ Sir.

Danach fühlte ich mich wirklich nur noch als das Stück Dreck, als das sie mich ja beschimpft hatten. Sie nahmen mir zwar Fesseln und Augenbinde ab und liessen mich eine Weile ausruhen auf dem arg zerschundenen Bett, das Lager einer Orgie, das dementsprechend verfleckt und zerknüllt aussah. Aber sonst kümmerten sie sich nicht um mich. Sie waren selbst zu erschöpft.

Paul bemerkte nach einer Weile zum Sir: “ Du hast das Nuttchen zwar schön glatt rasiert, gut, aber sie kommt mir unten schmucklos vor wie ein Kinderpopo. Wir müssten sie tätowieren lassen, irgend ein schönes, dreckiges Tatoo in der Nähe ihrer glattrasierten, geilen Fotze, das wäre es, das würde die Freier anmachen. Und der Tätowierer sollte sie danach selber ‚mal ficken dürfen, so als Anzahlung für seine Kunst gewissermassen. Ich wüsste sogar jemanden. Meinst du, wir sollten sie nicht noch gleich hinbringen?“

Ich protestierte, als ich das zu hören bekam. Wie sollte ich mich Urs zeigen, dem ich sowieso schon genug zu erklären hätte, wenn er sehen würde, dass die Schamhaare ganz wegrasiert worden waren, auch dort, wo ich das schmale Fellchen peinlich genau habe stehen lassen. Ein Tatoo, noch dazu am Unterleib, und niemals könne ich mich mehr blank in eine Sauna trauen, jeder würde mich als das ansehen, was ich soeben wohl geworden war, ein Hurchen. Ich wollte nicht. Ich bettelte. Sir tat erst, als sei das eine gute Idee und er stimme Paul zu, erklärte mir auch, dass die Haare ja wieder drüber wachsen würden; dann erkannte er zuletzt aber doch mein Problem. Bisher war alles noch geradeso mit meinem Einverständnis hingegangen. Aber ein erzwungenes Tatoo? Das könnte wirkliche Komplikationen geben. Er liess es also sein, darauf zu bestehen, doch es fiel ihm abermals was ein, nämlich eine Bedingung für seinen Verzicht auf das Tatoo,

dass ich gleich noch ein Sandwich aus mir machen liesse. Paul und Michael sollten mich in die Mitte nehmen und mich teilen unter sich, einer von vorn, der andere von hinten, gleichzeitig, sobald sie ausgeruht genug wären. Ob ich dazu erholt genug wäre, fragte niemand.

Michael war davon so begeistert, dass sich sein Schwanz fast augenblicklich wieder streckte, was ich leicht sah, da er nackt auf dem Bett liegen geblieben war. Diesmal schickte mich keiner wieder ins Bad. Klebrig und zerzaust wie ich war, musste ich mich breitbeinig auf Michael setzen, seinen Schwanz selbst in mich einführen und ihn dann reiten, mich dann vorsichtig auf ihn niederlassen, mein Gesicht an seinem Bart, meine Titten an seiner Brust, so dass mein weit gewordenes Hinterteil für einen zweiten zugänglich wäre. Ich lag mit bald mit weit gespreizten Beinen auf ihm drauf, die Knie angewinkelt seitlich neben Michaels Beinen. Paul kniete sich hinter uns, schob noch ein Kissen unter Michaels Po, ohne dass der aus mir rausglitt, dann machte er mir schmerzhaft die Pobacken auseinander, noch weiter, ganz weit, und drang von hinten wieder in mich hinein, dorthin, wo er kurz zuvor schon ‚mal gewesen war.

Nur dass er sich jetzt durch mich hindurch auch an Michaels Schwanz entlang reiben konnte, was ein bei mir ein geiles Spannungsgefühl auslöste, auch in mir kochte die Geilheit, zugegeben; ich glaubte zwar ich würde reissen, aufplatzen, aber mich überrollte eine Woge der Lust nach der anderen. Das ging eine Weile, aber nicht so lang wie zuvor. Michael spritze noch ein bisschen was ab, so viel er noch in sich hatte. Paul merkte, dass sein Freund schlaff wurde und herausglitt. Das befeuerte ihn noch einmal, mit einer letzten Anstrengung tiefer in mich hinein zu stossen, bevor auch er abliess von mir, ein schlaff gewordener Sack.

Ich huschte danach doch ins Bad. Jetzt war ich ganz und gar geschafft, zu erschöpft sogar, um die Dusche richtig aufzudrehen. Es kam erst eiskalt. Aber ich musste mich säubern. Unter warmem Strahl dehnte ich diese Zeit unter dem säubernden Duscheregen wohlig aus. Ich war allein im Bad und blieb es. Als ich nach einer guten halben Stunde wieder ins Zimmer kam, waren die beiden Gäste gegangen, Paul und Michael waren ohne Abschied von mir verschwunden. Nichts mehr von ihren Kleider oder Schuhen! Sie hatten mich also im Bad nicht gestört, wie feinfühlig, aber auch nichts sonst gesagt zu mir, nicht einmal rufen hatte ich sie gehört, als ich unter der Dusche stand. Auch der Sir war wieder in Hemd und Hose geschlüpft.

Er nahm mich, warm und duftend wie ich war, in den Arm, er küsste mich. „Wie war dein erster Tag als Hure, mein Schatz? Lust auf mehr? Oder gehen wir essen?

Wir gingen also essen. Grosszügig wie er war, hatte er eines der besten Restaurants dieser Stadt ausgewählt. Ich kam mir sehr „underdressed“ vor in meinem Jeansrock und der Jeansjacke vor zwei neugierigen Kellnern. Glücklicherweise war mein Slip oK , ein frischer, ebenso meine weissen Strümpfe und die geliebten Gucci-Schuhe. Ich hatte reichlich mein Parfum verwendet. In meiner Nase hing nämlich noch Geruch von Sperma. Und nicht einmal mein liebes mauve-farbenes T-Shirt besass ich noch, es war zu sehr mitgenommen: Verfleckt und abgeschnitten. Ich fühlte mich nackt unter dem Jeansstoff am Tisch. Der Sir sass mir gegenüber. Dieses Wissen um meine Blösse unter der Jacke machte mich kribbelig, ihn aber amüsierte es und er versuchte immer wieder, in den Ausschnitt zu sehen, wollte mich ermutigen, Knöpfe auszumachen. Er kam auch wieder darauf zu sprechen, ob ich wir nicht das schwarze Zeug doch holen sollten, damit ich es noch anziehen könnte, bevor ich mit ihm, zwinkerte er, zum Tätowierer ginge, gleich anschliessend? (Das ist der, der mich zur Belohnung für seine Arbeit ficken dürfen soll, dachte ich und es überlief mich).

Das Tatoo lehnte ich weiterhin standhaft und unzweideutig ab, nicht nur wegen des Lohns für den Tätowierer, vor allem wegen meines Lebens, das ja auch nach R. weiter gehen musste. „Dann in eine Bar? Dich noch einmal wem anderen anbieten?“ erkundigte er sich. Auch dazu hatte ich keine Lust. Ich versprach ihm aber, es beim nächsten Mal evtl. zu wagen. Das heute sei ja schon so gut wie ein Anfang gewesen „in deiner neuen Karriere“, bekräftigte er. Ich fühlte mich nicht einmal erniedrigt, sondern war in einer beschwingten Stimmung, gelöst, befriedigt, etwas wund unten, zugegeben, aber doch nur so viel, dass mich dieses Gefühl daran erinnerte, wie intensiv mein Körper von den drei Männern genossen worden war. Unglaublich, aber dieses Gefühl machte mich sogar irgendwie stolz. Es muss also doch was an mir dran sein, wenn sie alle so geil auf mich waren. Ich wollte die Nacht noch mit dem Sir verbringen, nur mit ihm allein.

Aber wir gingen dennoch erst in eine Bar und er vermochte es dort schnell so hinzudrehen, dass ich in eine mehr als schlüpfrige Unterhaltung mit einem Nachbarn an der Bar einbezogen wurde. Irgendein Fettwanst war es, der sich mit einem grossen, goldenen Siegelring drängte an mich und nichts dabei fand, mir mit einer weichen, fetten Hand über den Strumpf zu fahren; er merkte aber meine Abwehr sofort und sah daraufhin den Sir zweifelnd an. Was hatte der dem wohl signalisiert? Dass ich für den zu haben sei? Man kann in der Rolle einer Hure nicht herein- und herausschlüpfen nach Belieben, kam es mir. Das hatte ich nun von meinem Leichtsinn, dass man mich in der Bar einer fremden Stadt für ein käufliches Flittchen hielt.

Ich konnte mich in dieser Bar zwar behaupten, aber nur gerade noch. Das bewusste Prickeln der unerhörten Situation verliess mich nicht: Schmetterlinge im Bauch! Es war wohl richtig, dass ich das alles jetzt ‚mal erlebt hatte, wovon ich sonst nur träumte. Ich fühlte mich sehr frei, nein, ganz und gar nicht beschmutzt, eher irgendwie ausgelebt, randvoll befriedigt. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich mit drei Männern zusammen im Bett und alle hintereinander oder sogar zugleich hatten mich geliebt – so mag er sich wohl abspielen, der hemmungslose Sex auf einer Party zu viert. Als ich meinem Meister R. das auseinandersetze – denn er hatte mich schon im Chat gern nach meinen Wunsch- oder auch Alpträumen ausgefragt, war er sichtlich stolz darauf, dass er es war, der mir das Unerhörte real beigebracht hatte.

Ich fühlte mich wieder lebhaft und angeregt, durfte wieder reden, und konnte es auch, zumal mein Hunger gestillt war und ich auch etwas mehr als sonst getrunken hatte. Es schien mir, als finge R. an, sich sogar in mich zu verlieben. Ich genoss das. Ich fürchtete sogar, es würde Komplikationen geben, weil auch ich ihn schon mehr als mochte, wenn er auch sicher nicht alleine lebte. Er hatte mich entflammt, trotz der Orgie, die er mir vor wenigen Stunden erst aufgezwungen hatte, – oder gerade deshalb?

Es blieb bei uns beiden. In dieser Nacht wiederholte er alles, war Michael, was Paul und was er selbst schon am Nachmittag mit mir angestellt hatten, wohl mit erstaunlicher Ausdauer und Kraft, aber eben jetzt mit Zärtlichkeit. Und am Morgen, als wir uns schon wie ein eingespieltes Liebespaar umarmt und genossen hatten, – zum vierten oder fünften Mal seit meiner Ankunft in seiner Stadt, – versprach ich ihm, wiederzukommen. Sein Körper war mir so vertraut geworden und er vor allem kannte mich besser als jeder Mann sonst. Ich schämte mich wegen nichts mehr vor ihm. Er hatte an diesem Morgen danach nicht mehr erwähnt, dass er mich dann auf den Strich schicken würde. Nach dieser Nacht schien er mich niemandem sonst zu gönnen. Und das machte die Sache gefährlich. Denn es zog mich tiefer hinein in seinen Bann.

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