BDSM und Liebe – Kann das funktionieren?

BDSM, eingerahmt von Liebe und Vertrauen, ist für mich eine sehr intime und gefühlsbetonte Spielart beim Sex.

BDSM ist eine intime Spielart, die das Liebesspiel zwischen vertrauten Partnern unwahrscheinlich bereichern kann. Eine flagellantisch geprägte Beziehung ist eine sehr gefühlsintensive Beziehung. Ich meine, dass solche Beziehung viel intensiver und gefühlsbetonter als eine vermeintlich „normale“ Partnerschaft erlebt werden kann und muss. Es ist vermutlich dieses gesteigerte Maß an Einfühlungsvermögen, Verständnis und Feingefühl, das von einem Top gefordert ist, wenn er mit Schlägen seine Partnerin glücklich machen will. Es erfordert einfach ein sehr großes Maß an Aufmerksamkeit und Zuwendung. Und das absolute, bedingungslose Vertrauen einer Sub, ohne dem sie sich nicht fallen lassen kann. Das Vertrauen, dass der Körper, der Geist, die Seele und die Gesundheit beim Dom in guten Händen ist.

Jeder gibt sich dem anderen hin – so kann man seine Leidenschaft genießen, seine eigenen Grenzen ausloten und sie sogar überschreiten. Es ist ein Wechselspiel tiefer Gefühle, bei der sich beide fallen lassen, gegenseitig wieder auffangen, einer den anderen begleitet und wieder zurück führt.

BDSM als Spielart beim Sex setzt viel gegenseitiges Vertrauen und eine ansonsten funktionierende und starke Partnerschaft voraus. Dann kann man gemeinsam versuchen, Grenzen zu überschreiten. Und hier schließt sich auch wieder der Kreis – für BDSM gehören Liebe, Hiebe und Vertrauen für mich untrennbar zusammen.

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